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3 (1854) A - Z
Entstehung
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(JISAFEN V. LEDOCJIOWSKV (1IAI.KA V. I.EDOCHOW).

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(pralcn v. Ledöchowsky (llalkn v. Ledöchow).

Üatljolifd). ©cflrrrcid), thilflanö.

Besitz: die Herrschaften Klimonlow im Königreich Polen und Krupa in Wolbynien; dieFideicommiss-Starostei von Bronow; die Guter Poszynvincic im GouvernementWilna und Gentvliszki im Gouvernement Kiowj Sitzentlial und Zeillern in NiederOesterreich ele.

Wappen: im blauen Schilde ein runder, silberner Reifen, welcher inwen-dig mit drei (1 und 2) kleinen, goldenen Kreuzen beselzl ist (Haus Szalawa). DenSchild deckt eine Grafenkrone, aus welcher sich ein geharnischter', mit einemkrummen, linksgekehrlen Säbel bewaffneter-Arm erhebt. Wie beschrieben, giebtdieses Wappen das Wappenb. der Oesterr. Monarchie (IV. 53). Der Reifen imSchilde kommt aber auch golden tirigirt vor: eine Annahme, welche sich auch imGeneal. Tascbenb. der gräll. Häuser (1854. S. 442) findet. Nach dem genanntenWerlte ist die Devise: avorum rcspice mores.

Die Grafen v. Ledöchowsky stammen aus einer sehr alten und sehrangesehenen polnischen Familie, welche aus dem, schon im 10. Jahrhun-dert bekannten Geschlechte Halka entsprossen ist. Nestor Halka wurde umdie Mitte des 14. Jahrhunderts vom König Casimir III. in Polen, für treueund ausgezeichnete, im Kriege gegen die Litlhauer geleistete Dienste, mitder Herrschaft Ledöchow beschenkt. Derselbe nannte sich hierauf Halkav. Ledöchow, und seine Nachkommen nahmen den Namen Ledöchowskvan : somit erkennt das gräfliche Haus Ledöchowsky in Nestor Halka seinenStammvater. Urkunden aus dem 16. Jahrhundert, aus der Zeit der KönigeSigismund 1. und Sigismund 11. August führen die Glieder der Familie im-mer als Grafen auf, und auch eine spätere Urkunde von I 623, unterzeich-net vom König Sigismund III. in Polen, giebt dem S amuel Ledöchowsky denTitel: Graf. Letzterer, welcher nebst Johann und Georg Ledöchowsky, heidem Wahlacte des Königs Wladislaus IV. als Mitunterzeichner vorkommt,hinterliess mehrere Kinder, von welchen der jüngste Sohn, S tephan , unterKönig Johann Casimir Castellan von Wolhynien wurde. Von den Söhnendes Letzteren von welchen Felician als Oberst und Casimir als Haupt-mann 16S3 unter König Johann Sobieski vor Wien blieben, Stanislaus aber1715 Marschall der Conföderation von Tarnograd war und 1717 als Palatin