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3 (1854) A - Z
Entstehung
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GRAFEN V. LANGENSTEIN U. GONDELSHEIM.

Grafen v. liangcnstciii 11. Gomlelsliciin.

Cutijerifd). öaöcn.

Besitz: die am 28. Juni 1827 zu einer grossherz. kadischen Slaiideslierrschnfl erhobenenGrundbcrrschnften Langetistein mi[ Beuren, Volkartshausen, Münchhof, Adelsreuth,Topfenhardt und Urnau, Gondelsheim und Stetten am Italien Markt und die spätermit dieser Slandeshcrrsßhaft vereinigten Grundherrschaften Worndorf, Gulensleinund Sickingen.

Wappen: Scliijd der Liinge nach und zweimal quergetlieilt, sechsfeldrig,mit Mittelschild. Im goldenen Mittelschild ein rother Pfahl (wahrscheinlich wegendes Ursprungs der Familie aus badischem Gcbliite, doch führt Baden, wie bekannt,in Gold einen rollten, schrägrechten Balken). 1 und 6 in Silber ein rother, rechts-sehender Adler mit ausgeschlagenen Flügeln und Waffen (erloschene schweizerischeF'amilic v. Langenstein), und unten quer über den Anfang des Schwanzes zwischenden Fängen mit einem blauen Dreiberg belegt; 2 und 5 in Blau eine rechtsge-kehrte, goldene Harfe; 3 in Silber vier schwarze Querbalken, von welchen jedernach oben mit vier Zinnen verseben ist, und 4 golden mit goldenem Schildeshaupte.Im Schildeshaupte geht nach links auf grünem Boden ein schwarzer Eber (Graf-schaft Eberstein) und im Felde selbst schreitet nach rechts ein gekrönter, schwar-zer Löwe (Herrschaft Malberg. Das ganze Feld ist dem badischen Wappen ent-nommen). Auf dein Schilde steht die Grafenkrone, und auf derselben erbeben siebdrei Helme, von denen der mittlere und linke gekrönt sind. Auf dem rechtenHelme* mit roth-silbernem Wulste stehen 5 goldene Schwerter, die Griffe nach obengekehrt, fächerartig (Langenstein'scber Helm), der mittlere trägt zwei Bockshörner,von welchen das rechte rollt, das linke golden ist, und der linke einen geschlos-senen, die Sachsen cinwärtskehrenden Adlersflug, dessen rechter Flügel blau, derlinke golden ist. Die Decken des rechten Helmes sind rollt und silbern, die desminieren roth und golden, und die des linken blau und golden, und den Schildhält rechts ein auswärtssehender, goldener Greif, links ein dergleichen Löwe.Abbildungen dieses Wappens sind nicht bekannt: so ist denn dasselbe Lackab-drücken von sehr genau gestochenen Petschaften entnommen, welche in Samm-lungen mehrfach vorkommen und an deren Richtigkeit nach Allem wühl nicht zuzweifeln ist, so dass die Angabe des Wappens im Geneal. Tascheub. der gräll.Häuser (1854. S. 434): in Blau über Silber quergetlieilt; darin ein doppelt ge-schwänzter, rother Löwe, wohl unrichtig sein dürfte.