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3 (1854) A - Z
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GRAFEN KEGLEVICII V. UUZIN.

Grafen Keglevicli v. ISiizin.

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©c(lcrrcifl).

Besitz: die Herrschaften Sajft-Vamos, Encs, Visoly, Szlropko und Kis Tiipolcsün um)Nagy-Ugrocz eic. in Ungarn; Giiler in Groalien etc.

Wappen: Schild mit Schildcsfuss; im lilaucn Schilde ein aufgerichtetes,blankes Schwert, auf dessen Spitze eine Grafenkrune steht, welche von zwei gegeneinander gekehrten, gekrönten, goldenen Löwen, von dem rechtsstehenden mit derlinken, von dem linksstehenden mit der rechten Vorderpranke gehalten wird. Derrothe Schildesfuss ist von zwei silbernen Querbalken durchzogen. Auf dem Schildeliegt die Grafeukrone und auf derselben erheben sich zwei gekrönte Helme. Aufjedem derselben steht einwärts gekehrt ein gekrönter, goldener Löwe, und zwischenbeiden steigt aus der Grafenkrone des Schildes eine von Roth und Silber fünfmalquergetheilte, erst nach rechts, dann nach links und zuletzt wieder nach rechtswehende Fahne auf, welche von den erwähnten Löwen mit den Vorderpranken ge-halten wird. Die Helmdecken sind rechts blau und golden, links roth und silbern. Mit diesen Angaben stimmen in den Hauptsachen die meisten Lackabdrückevon Petschaften aus der Familie, so wie die gewöhnlich vorkommenden Beschrei-bungen und Abbildungen dieses Wappens. Nur zeigen einige Abdrücke, und zwarmeist von älteren Petschaften, den Schildesfuss nicht, sondern die Löwen imSchilde sind auf einen grünen Boden gestellt: eine nach Allem wohl unrichtigeDarstellung des Wappens.

Sehr altes und berühmtes, Croatien und Ungarn angehörendes Ge-schlecht, welches schon in sehr früher Zeil, deren Dunkel nicht aufgehelltwerden wird, in Griechenland, Albanien und Bosnien geblüht haben sollund den Beinamen von dem Stammschlosse Buzin in Bosnien, einer früherfür unüberwindlich gehaltenen, jetzt türkischen Bergfestung, führt. Der Sagenach war das Geschlecht mit dem Fürsten v. Monlferrat, dem unter demNamen Skanderbeg so bekannten Alexander Castriolto, König von Albanienund Grossherzog von Epirus, den türkischen Kaisern, den uralten Toparchenin Albanien, Boccali, verwandt. Urkundlich kommt die Familie zuerstschon vor dem Jahre 1300 vor und zwar in der Person Pclers I., dessenSöhne, Kegel und Marlinus, um 1358 lohten. Von dem älteren Sohne, Ke-gel, stammt der Name und die ganze Familie ab. Peter II. Keglevicli zeich-