GRAFEN IIAJUK V. FÜTAK. 159
Grafen Ilartik v. Fntak.
Itntholifdj. ©rftcrrctd).
Besitz: in Ungarn die Herrschaften Idoli lind Fulak im Bacser Combat etc., die HerrschaftSzdmlnli im Aradcr Comilat etc.
Wappen: quadrirter Schild mit Mittelschild; im schwarzen Mittelschildeein goldener, anf einer goldenen Krone stehender, rechtsgekehrter Löwe mit dop-peltem Schweife, welcher mit der rechten Vorderpranke ein blankes Schwert schwingtund mit der Linken nach unten einen Tiirkenkopf hält. 1 in ltoth zwei neben ein-ander gestellte grüne Weinrehen, jede mit einer, theils rechts, theils links herabhän-genden blauen Traube und einem grünen Blatte; 2 in Blau ein silberner Zinnen-thurm mit zwei Fenstern, schwarzem Thor und schwarzen Mauerstrichen; 3 inBlau ein rechtsgekehrter geharnischter Arm, welcher in der Hand einen goldenenLorbeerzweig hält, und 4 in Gold ein schwarzer, gekrönter Doppeladler. Auf derGrafenkrone stehen vier gekrönte Helme. Der rechte Helm trägt den geharnischtenArm des 3. Feldes mit dem Lorbeerzweige, der zweite den Adler des 4. Feldes,der dritte die Weinreben des 1. Feldes, und der linke den Zinnenthurm des2. Feldes. Die Decken des rechten Helmes sind blau und silbern, die des zweitenschwarz und golden, die des dritten rolh und blau, und die des linken blau undsilbern. Den Schild halten zwei einwärtssehende goldene Löwen.
Alte und sehr angesehene ungarische Familie, welche aus dem Thu-roezer Comitate stammt und von der, derselben zustehenden HerrschaftFulak in der Bacser Gespanschaft den Beinamen: v. Fntak führt. Ueher dieVorfahren der späteren Glieder des Geschlechts hat sich namentlich Klein(Lehensgeschichte der Prediger. II. S. 202) genauer verbreitet, und auchLeholzky hat auf diesen Schriftsteller (II. p. 165) verwiesen. Im 18. Jahr-hundert machte sich besonders Andreas v . Hadik (Iladick).bekannt und ge-langte zu hohem Ruhme. Derselbe stieg bis zum k. k. Geh. Balhe, Feld-marsehall und Hof-Kriegsraths-Präsidenten und wurde vom Kaiser Joseph IL,wegen 45jähriger treuer und verdienstvoller Dienstleistung, 14. April 1 777,in den Reichsgrafenstand erhoben. Leholzky giebl noch an, dass derselbe