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3 (1854) A - Z
Entstehung
Seite
157
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UIIAFF.N GYIILAI V. MAItOS-NEMETII U. NAUASKA.

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3 in Blau auf einem steilen, griinen, gekrönten Berge ein vorwürlsschender, gehar-nischter Ritter, welcher mit jeder Hand einen goldenen, an der Krone des BergesBefestigten Flügel hält; 4 in lloth auf silbernen Wellen eine schwimmende, ge-krönte, männliche Sirene mit silbernem, in die Höhe geschlagenem und einmal ge-wundenem Fischschwanz, welche die Linke in die Seile stemmt und mit der Beeilteneine sich windende goldene Schlange in die Höhe hält, und in der, zwischen dem3. und 4. Felde eingepfropften goldenen Spitze eine grüne, in den Schwanz sichbeissende Schlange. Den Schild bedeckt die Grafenkrone, auf welcher sich dreigekrönte Helme erheben. Der rechte trägt den goldenen Löwen des zweiten Feldesmit Kreuz und Rad wachsend, der mittlere, wie beschrieben, den Bitter etc. des 3. Feldesmit den Flügeln, und der linke den goldenen Löwen des ersten Feldas mit Säbelund Kranz. Die Helmdeckcn siml rechts blau und golden, links rollt und golden. Die Tincturen der Felder sind TvrolTs N. A. W.-W. (II. 2, 124) entnommen:die sonst genaue Beschreibung des Wappens im Gen. Taschenb. d. g'riitl. Häuser(1854. S. 294| entbehrt der Angahe der Tincturen.

Altos, ursprünglich aus Siebenbürgen stammendes Geschlecht, welchesseil dem 17. Jahrhundert in Oesterreich sehr bekannt und hoch angesehenist und eine fast ununterbrochene Reihe von Gliedern aufzuweisen hat,welche sich in k. österr. Kriegsdiensten vielfach ausgezeichnet und derengrosse Verdienste im 2. Bande des Oeslerr. Militair-Convers.-Lexicons dievollste Anerkennung gefunden haben. Nach Loholzky (II. 161) leiteteIslvaufl, dessen Mutler aus dem Gyulaischen Geschlechte stammte, die Familievon Otto ah, Palalin unter Salomon, sechstem Könige in Ungarn von 10631075. Philipp Gyulai, Praep. Agriensis und Gesandter in Venedig, komm!mit seinen Brüdern, Ladislaus, Georg und Nicolaus im Anfange des 16. Jahr-hunderts vor; Wolffgang war später Bischof zu Agram, und Paul, ein Mannvon grosser Gelehrsamkeit, Secretair des Königs in Polen Stephan Bathoriund Canzlcr in Siebenbürgen. Ausser den genannten Familiengliedern führtLoholzky noch den Stephan de Maros NSmelh 1495 als Praes. Varadiensisauf. Aus der Ehe desselben mit einer Tochter des Canzlers Simon Pechstammte Franz, Ballt des Fürsten Apafi, welcher die Söhne Franz, General,und Stephan hinterliess. Von Letzterem entsprossen aus der Ehe mit einerTochter des Paul Banfi die Söhne Joseph und Ladislaus und eine Tochter,Catharina, Gemahlin des Gabriel Alvinczi. Von den übrigen Familien-gliedern werden Johann und Stephan genannt; Ersterer soll alle seine Zeit-genossen überragt haben, Letzterer Bei 1661, als er seinem Fürsten Ke-meny sein Pferd gegeben, im Kampfe zugleich mit seinem Herrn. Lehotzkyschliessl seine Angaben über die Familie mit den Worten: huc fors refe-rendus Franciscus, Vicecomes Strigon. et Comarum, faclus Baro 1732.Comes de Ungh. Die Angabe: factus Baro 1732 stimmt mit weiterunten berücksichtigten Annahmen nicht. - Franz II. v. Gyulai wurdevom Kaiser Leopold I. im Jahre 1694 in den erbländischen Freiherren- und1704 in den Grafenstand versetzt, und die beiden Söhne desselben, dieGrafen Franz III. und Stephan II., gest. 1758 als k. k. Feldmarschall-Lieutenant , gründeten zwei noch blühende Linien, Ersterer die ältere,Letzterer die jüngere Linie. Was die ältere Linie anlangt, so stammtevom Grafen Franz III. Graf Samuel , gest. 24. April 1802, k. k. Feldmar-schall-Lieutenant etc. Die beiden Söhne des Letzteren waren: GrafIgnaz , geb. 11. Sept. 1763, gest. 11. Nov. 1831, k. k. Feld-Zeug-meisler, Hof-Kriegsralhs-Präsident, Bau von Croalien etc., und Graf