GRAFEN V. G ESSLER.
137
Von Antonie Freiin v. Zedlilz-Leipe. Die Schwester der erwähnten dreiBrüder, H eloise , ist mit Otto Freiherrn v. Zedlilz-Leipe, Herrn v. Bogusla-witz, k. preuss. Landralh und Landesälteslen, vermählt.
Grafen v. Gessler.
Küoamjclifd). $Jccu|Jcit.
Besitz: in Sohlesien die Fideicoinmissgüter SeiioiTzitz und Lomnitz im Kreise Rosenberg.
Wappen: Schild mit Mittelschild. Im silbernen Miltelschildc, welches miteiner fünfperligen Krone gekrönt ist, der preussische gekrönte schwarze Adler mitScepler und Reichsapfel in den Klauen und auf den Flügeln mit den goldenenKleestengeln, auf der Brust mit dem Narncnszuge F. R. helegt. Im blauen Schildeein silberner Querhaiken, über welchem oben zwei silberne, sechseckige Sterne,unten ein solcher Stern schwebt. Den Schild deckt die Grafenkrone, und aufderselben erheben sieh drei gekrönte Helme. Der rechte trägt eine nach aussenwehende, rollte Fahne mit der Zahl 20 in silbernem Kreise, der mittlere einenrechtssehenden Pfauenkopf mit Hals, und der linke eine nach aussen wehende, grüneFahne mit der Zahl 07. Die Ilclmdecken sind schwarz, silbern und blau, denSchild halten zwei auswärtssebende Löwen von natürlicher Farbe, und unten amWappcnschildc liegen Armaturen und Trophäen, welche mit einem kleinen silbernenrömischen Schilde belegt sind, auf welchem Marcus Curtius, in völliger Rüstungund rechtsgekehrt, dargestellt ist. Ueber demselben stehen die Worte: Dulee estpro patria muri. — Der Schild, den Mittelschild ausgenommen, und der initiiereHelm enthalten das Stammwappen; Mittelschild, rechter und linker Helm und dasUebnge sind hei Erhebung in den Grafenstand hinzugekommen. Diese Erhebungwurde dem Führer der kön. preussjschen Reiterei, Friedrich Leopold v. Gessler,zu Theil, welcher die schon fast verlorene Schlacht bei Sfriegau in den glänzendenSieg hei Hohenfriedeberg verwandelte. Die Zahl 20 auf der Fahne des rechten