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3 (1854) A - Z
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GRAFEN V. FICQUELMONT.

vorm. mit Barbara Freiiii v. Kray, aus welcher Ehe Bela, Fanny , venu, mitNicolaus Grafen Zichy v. Palota, Isabella und Gyula stammen. VierterStamm. Graf V1NCENZ Solin des Grafen Ignaz, gest. 1826, aus derEhe mit Franziska Gräfin Balthyäny, gest. 1845 verni. mit Fanny Freiinv. Wenkheim, aus welcher Ehe drei Töchter entsprossen sind, die Gräfin-nen: Gabriele, Selina , geh. 4. Nov. 1S16, vorm. 10. Juni 1837 mit La-dislaus Grafen v. Batthyäny, und Felicie . Die zwei Brüder des GrafenVincenz sind Graf Alexander , k. k. Kümmerer, vorm. mit Constanze Freiinv. Vecscy, aus welcher Ehe Graf Alfred , k. k. Ober-Lieutenant in d. A.,und die Gräfinnen : Camilla und Constanze stammen und Graf Ludwig,k. k. Kämmerer und Feldmarschall-LicutenanL in Pension. Die sechs Schwe-stern der Grafen Vincenz, Alexander und Ludwig sind die Gräfinnen: Caro-line , geh. 8. Febr. 1786, venu, mit Johann Grafen v. Seidern (s. B. ILS. 401), Therese , Wiltwe seit 12. Sept. 184S von Alexander Grafen Ntiko,Adelheid , verm. mit Friedrich Freiherrn v. Monibach, k. k. Kämmerer undMajor, Amalie , vermählte Gräfin v. Miremont-Ressequier, Juliane , Slifls-dame, und Maria.

Grafen v. Ficqnelinoiit.

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Wappen: silberner Schild mit Schildeshaupt. Im goldenen Scliildesliaiiptfeein nach der rechten Seite laufender schwarzer Wolf. Im silbernen Schilde dreisenkrecht neben einander gestellte, unten zugespitzte, rothe Sturmpfähle, von wel-chen der'mittlere etwas länger, als die beiden seitlichen ist. Ueber dem Schildestellt die Grafenkrone und unter demselben die Devise: Nul ne m'aulmd. DenSchild halten zwei einwärtssehende; mit Laub umgürtete, wilde Männer, welche mitder freien Iland eine Keule auf den Boden stemmen. Das Gencal. Taschenbuchder gräfl. Häuser (1854. S. 235) tingirt den Schild nicht silbern, sondern golden,doch ergeben Lackabdrücke von sehr genau gestochenen l'eiscbaften aus der Fa-milie die drei rothen Slurmpl'ähle in Silber. Es fragt sich übrigens nach diesenAbdrücken sehr, oh wirklich ein Schild mit Schildeshaupt anzunehmen, oder ohnicht richtiger der Schild als quergetheilt zu bestimmen ist, und es nähert siclidaher auch die vorslchcnde Abbildung der queren Theilung dos Schildes.

Altes, sehr angesehenes, ursprünglich lothringisches Adclsgcschlcchl,welches die Grafenwiir'de erlangt hat, und aus welchem Glieder in der