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Slraussenfedern trägt. Die Helmdecken sind blau und silbern. Wie beschrieben,giebt das Wappen das Wappenbuch der österr. Monarchie Bd. VII. Tab. 11. —Von dieser Angabc weicht das Geneal. Taschenbuch der gräfl. Häuser mehrfachab. Dasselbe beschreibt (1S49. S. 164) das Wappen — und die Uedaction hältdiese Beschreibung der Beachtung sehr werth — wie folgt: in Blau ein geharnisch-ter Mannsarm mit einer Streitkolbe in der Hand. Ueber dem Arm, welcher mitdem Ellnbogen auf einem grünen Dreihügel ruht, schwebt ein silberner Adler undüber diesem ein grüner Lorbeerkranz, oben rechts von einem goldenen Stern undlinks von einen) silbernen Halbmonde beseitet.
Alles, sehr angesehenes ungarisches Adelsgeschlecht, welches mehr-fach in der Landesgeschichte genannt wird, und aus welchem, nach Angabedes Grafendiploms, zwei Generäle und 22 Präfecte, von denen 9 unter denMauern von Prag auf dem Bette der Ehre starben, hervorgegangen waren.Lehotzky (II. p. 100) schreibt dasselbe: Desöfly, und leitet das Prädicat:de Csernek von einer Besitzung in Sclavonien her. Paulus de Csernekkommt bei Bdla 1447 urkundlich vor. — Bei weiterer Ausbreitung der Fa-milie schied sich dieselbe in zwei Linien, die zu Rrivän und zu Tarcza, auswelcher letzteren Adam, und der Sohn dosseihen, Thomas, von StephanGrafen Szirmay adoptirt wurden. — Aus der Linie zu Krivän, zu welcherdie jetzigen Grafen Dessewffy gehören, führt Lehotzky mehrere Glieder an,doch sind die Angaben desselben theils durch die Sprache dunkel, thcilsohne den nöthigen genealogischen Zusammenhang, lassen sich also mit demErgebniss der, der Redaction vorliegenden Ahnentafeln nicht ganz in Ein-klang bringen. Doch mögen bei der Bedeutung, welche der Name Lehotzkyals Quellenschriftsteller hat, einige Angaben desselben, unter der Bitte, dassder Leser zunächst die weiter unten folgende Ahnentafel berücksichtige,einen Platz hier finden. Franz Desöify fiel im Anfange des 16. Jahrhundertszu l'lesötz hei Leva. Der Sohn desselben, Johann, kommt bei Forgäch alsMagister Curiae regiae et Praefeclus Gamerae Posoniensis, Comes de Pose-gra etc. vor; als Brüder desselben finden sich bei Pahna und WagnerStephan, Georg, Franz, Nicolaus und Ladislaus, und nach Nennung desletzteren Namens lässt Lehotzky die dunkeln, aber für die Familie gewisswichtigen Worte folgen: ac hujus Nepos Joannes nominaler, ex NotaGeor-gii Tarczay in Tarkö slalulus. Daran reiht sich die Angahe des reichenBesilzes des erstgenannten Johann Desöfly im Jahre 1525, welcher grossen-Lheils durch die Türken verloren ging, und dann werden als Söhne dessel-ben aus der Ehe iniL Maria Paezoth Sigmund, Stephan und Anton genannt.Von Stephan sagt Lehotzky: ad Koposvar strenuus 1560. Dann folgen alsFamilienglieder: Nicolaus: Haidonum Ductor sub Bocskai, Emerich, General,gebliehen hei Lille 1739 im 72. Jahre, und Stephan, General, gest. zuFinta 1742 im 75. Jahre. Schliesslich wird angeführt Joseph Desöfly, Sohndes Franz aus der Ehe mit Anna Bultkai, Generalis et Proprietarius Regi-minis 1744 moderni Graeveniani, welcher den Grafenstand erhielt, und des-sen Sohn, Franz, sich mit Ludmilla Forgäch vermählte, welche letztere inzweiler Ehe die Gemahlin des Stephan Esterhäzy wurde. Von JosephsBrüdern starb Thomas unvcrmähll. Andreas aber, Oberst, pflanzte denStamm fort, und von demselben stammten die am Schlüsse des vorigenJahrhunderts zu Hanusfalva in der Saroscher und zu Krivän in der Bor-schoder Gespansehaft lebenden Familienglieder.
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