Wappen: quadrirtcr Schild; 1 in Roth ein aufgerichteter, einwärtsgekehr-ler, gekrönter, schwarzer Bär, welcher mit beiden Vordertatzen einen goldenenStreitkolhen vor sich hält; 2 und 3 von Silber und Roth sechsmal schräglinlts ge-lheilt: der oberste, das halbe Feld einnehmende, silberne Theil ist mit einer rolltenRose belegt (Stammwappen), und 4 in Schwarz ein einwärts gekehrter, gekrönter,doppelt geschweifter, goldener Löwe, welcher in der rechten, erhobenen Vorder-pranke einen blanken Säbel, in der linken aber ein herabhängendes, von Roth undSilber, nach Einigen unter einem silbernen Streifen mit einer rothen Rose, sechs-mal quer gestreiftes Fähnchen hält. Ueber dem Schilde, welchen zwei einwärts-sehende, schwarze Bären halten, steht die Grafenkrone, auf welcher sich zweigekrönte Helme erheben. Der rechte Helm trägt einen aufwachsenden einwärts-sehenden, schwarzen Bär, welcher in den Vordertatzen einen silbernen Halbmondhält, aus welchem eine Flamme auflodert, und der linke einen aufwachsenden, ein-wärtssehenden, goldenen Löwen, welcher in den Vorderpranken eine Standarte mitrother, links wehender Fahne, belegt mit einem silbernen Ringe, hält. Die Helm-decken sind rechts golden und silbern, links rollt und silbern. — TyrolY (N. A.YV.-W.) tingirl das erste Feld golden, und in das vierte schwarze Feld, welchesdas Geneal. Taschenb. der gräfl Häuser (1849. S. 84) silbern angiebt, stellt der-selbe einen rechtsgekehrten und gekrönten, goldenen Löwen, welcher nur in derrechten Vorderpranke ein Schwert hält.
(i HAFEN ritSINI V. III.ACAY.
Grafen Ursini v. Blagay.
fintholifdj. ©cfUrretd).
Besitz: in Krain die Herrschaft Weissenstein etc.
Die Grafen Ursini v. Blagay stammen, wie die Fürsten und Grafenv. Bose nlterg, aus dem uralten Hause Orsini oder Ursini in Italien ab, undVitellus Ursini, welcher um 1150 lebte, wird als ältester Stammvater derOrsini v. Rosenberg, dessen Verwandter aber, Nicolo Ursini, als Ahnherrder Grafen Ursini v. Blagay angenommen (s. Bd. II. S. 310). Nicolo Ursini,römischer Senator, verliess Rom 1150, begab sich zu seinem Verwandten,Hermann Markgrafen v. Görz, und vermählte sich mit der Tochter desselben.Aus dieser Ehe entspross Graf Stephan Ursini, welcher dem König in Un-garn, Bela III., gegen die Einfälle eines Nachbars, Albert v. Michowa, bei-