GRAFEN ANDRASSY V. CSIK-SZENT-KIRALY U. KRASZNA-IIORKA.
Grafen Andrassy v. Csik-Szeiit-teiräly n.Krasziia-Ilorka.
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In Ungarn und Siebenbürgen reich begütert.
Wappen: quadrirter Schild mit Mittclschild, in weichein lelzlcren inBlau auf grünem Hügel zwei goldene, doppelt geschwänzte und gegen einanderaufgerichtete Löwen eine goldene Krone emporhalten (Stammwappen). I und 4in Roth eine dreimal gezinnte Mauer mit offenem Thor und über derselben einl'reilcdiger, rechtsgebogerier, geharnischter Arm mit einem Säbel in der Kaust; 2und 3 von Gold und Grün schrägrechts getheilt mit einem rechtsschreilenden Greif,welcher in der rechten Hälfte der Felder grün, in der linken golden ist. Ueberder Grafenkrone erheben sich drei gekrönte Helme. Der rechte llelm trägt einenwachsenden, cinwärtssehenden, doppelt geschweiften Löwen; der mittlere einenwachsenden, geharnischten Mann mit einer Sturmhaube, welcher in der Rechtenein Schwert hält und die Linke in die Seile stemmt (Helm des Stammwappens),und der linke einen wachsenden, schrägrechts von Grün und Gold getheilten, cin-wärtssehenden Greif. Die Decken des rechten Helmes sind rotli und silbern, diedes mittleren blau und golden, und die des linken grün und golden. Den Schildhalten zwei einwärtssehende, goldgewaffnete Adler von natürlicher Farbe. — DerMann auf dem Helme des Stammwappens kommt sonst als rotli gekleideter Ungarmit silbernem Leibgiirlel und rother, nach links herabhängender Mütze vor.
Der Ahnherr dieses alten Geschlechts soll Andoris, vertriebener FürstBosniens, magyarischen oder-griechischen Ursprungs, sein, welcher, ge-dachtet an den Hof Königs Stephan I., in einem bei dessen Krönung imJahre 1000 zu Gran gehaltenen Turniere einen fremden, kampflustigenRitter, Willibald v. Lundenburg, welcher schon manchen Gegner in denSand geschleudert, empört durch den prahlenden Uebermuth des Fremden,zum Kampfe, doch auf Leben und Tod, forderte und mit einem Hiebe Haupt