Druckschrift 
2 (1844) 1331 - 1431 : mit 4 Steindrucktaf.
Entstehung
Seite
533
Einzelbild herunterladen
 

533

Nr. CCCCV1I1.

Gebhard von Retim cedirt dem Herzoge Johannvon Meklenburg eine maltzansche Schuld.

D. d. 1421. März 13.

Ik Gheuert van Retim mid mynen rechten eruenbekenne vnde betughe äpenbare an desseme breueieghen ward ich, dat yk van myner wegben vnde mynereruen hebbe mecbticb gbemäket vnde mäke ieghen-wardicb mechtich den dorluchtighen lioclighebären f'uf-stin vnde bereu heren Johanne bertogben to Meklen-bovg, greuen to Swerin etc. mynen gnedigben bereuvnde syne rechte eruen also vmme de penninghevan itJtoltjattS wegben, anders gbeheten St.o-pel, so dat desse vörbenömede hertogh Joban vndesyne rechten eruen möghen de erghenanten pennigheaffmanen vnde erer to brukende, mede to dönde vndeto Jätende, wes dem erglienanten heren vnde synenreeliten eruen dunket gliut vnde nutte wesen. Des totügbe hebbe yk Gheuert van Retim vörbenömed myningbesegJiel mid wyllen vnde wolbedacbten, laden modeläten lienghen vor dessen breff, de gbescreuen ys nagadesbörd verteynliundert yär dar na in deme envn-twyntigliesten iäre, des dunredägbes vor deme sopdäghede dar ys gliebeten palme dagh etc.

Nach dem Originale auf Pergament in einer fetten, engen Mi-nuskel; das Siegel ist von dem Pergamentstreifen abge-schnitten. — Der in dieser Urkunde erwähnte JUtclttan,Stöpel zubenannt, ist mehr als wahrscheinlich derselbewelcher beständig unter dem Namen (fÜevfteüoftfau vorkommt; man vgl. Urk, vom 26. Junii 1421.