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teilen ersten Conlirmations-Urkunde von 1230 ist dem hiergegebenen Texte zum Grunde gelegt, da sie in der Ortho-graphie einen viel altem, reinem und auch richtigem Textenthält. An dieser Urkunde hangen zwei runde Siegel,welche, bis auf die Umschriften, gleich sind: ein rechts ge-lehnter Schild mit dem weileschen Stierkopfe (vorwärtsschauend, mit ausgeschlagener Zunge und ohne Halsfell);üher demselben steht ein Helm mit Helmdecken, über wel-chem zwei kreuzweise gelehnte Pfauenfedern mit langenStielen und augenförmrgen Fahnen stehen; von den Um-schriften ist zu lesen:
s. niaoLHi. Domjni. Da. waRLa.
und
OKI
Die erste Conlirmations - Urkunde des Fürsten Nicolausvom Jahre 1230 ist leider in der Urschrift nicht mehr vor-handen. Ohne Zweifel war sie in lateinischer Sprache ab-gefasst und der. hier gegebene Text ist eben so zweifelloseine hei der Transsumirung verfertigte niederdeutsche Ue-bersetzung. Die Jahrszahl 1230 kann nicht richtig sein,da damals Nicolaus noch Herr von Rostock war. Wahr-scheinlich ist. die Urkunde um das Jahr 1270 ausgestellt, oderfalsch. Vgl. Jahrb. III, S. 31. — Gedruckt in Jahrb. III, S 206.
Nr. CCCLXXH.
Der Fürst Balthasar von TVerle verkauft, wie-derküußlch, mit Einwilligung seiner GemahlinEuphemia s dem Kloster Dohbertin alle fürst-lichen Gerechtsame an den Dörfern Kleisten,Kläden und Oldenstorf und an zwei Bauer-höfen zu Zidderich für 320 Mk. lüb. Pf. swelche der Fürst zur Einlösung von Gold-berg von den Moltzanen verwandt hat.
D. (I. 1402. Julii 25.
In gotles näiiien Amen. Wy Baltiiazar van gotlesgnäden liere to Werle myd vsen erfnämen bekennen