scölen dar mede vären, als em recht is. Vollmer scalön iewelik man in vnsen Steden, sloten vnde landen,he si we he st, sick an rechte nogen Jäten. Vorfinerso scölen desse lieren vnde stede, de in desseme lancl-vrede begrepen sind, so vm dat verdendel des iärestho sämedc rtden vnde scölen dar öuer spreken, we'sin deme landvrede not vnde hehöv is, vnde wes sedan tho räde werden, dat scölen se vnderlank holdenvnde volgen ene deine andern, alse hir vor screuen is.()k scölen desse dedinge vnde breve allen anderen vor-dedingebreven vnde rechtigkeiden nicht hinderen edderscäden. Vnde desse landvrede scal wären van sunteGallen däge de liegest kumpt vort öuer twe iär. Datdesse landvrede, de vöre screuen is, stede, ganz vndefast blive, des liebben wy hertoge van Meklenborg mitvnsen Steden, de vörbenömed sind in desme breue, unsehemelicke ingesegele vor dissen bref gehenget, de glie-dedinget vnde geuen vnde screuen is in de stat toRostok 11a der börth gades düsent iär drehundert iär indem ver vnde veftigesten iäre, des vridages vor derdominiken Oculi, dat is de sundag vor mitvasten.
Gedruckt in dein „Denkmal der zu Rostock gehaltenen Zwoten,,Jubelfeier des Religion-Friedens, den 25. Sept. 1775, von„einem rostockischen Bürger'', S. 10, nach dein Originale(im rostocker Stadt-Archive?). Der Druck hat offenbarzahllose orthographische und Sinnfehler; diese sind inGrundlage des gedruckten Textes nach der Schreibe-und Redeweise der Zeit der Abfassung und nach anderngleichzeitigen Landfrieden fortgeschafft. Am nächsten kommtdiesem Landfrieden der Reggerower Landfriede vom 9. Aug.1361 in „Lisch Albrecht II. und die norddeutschen Land-frieden", S. 31.