chen Anhörung der H. Meeß bis ans End des Lebens fruchtbahr bey Empfahung des Hochwürdigsten Allerheiligsten Sacraments, in welcher sichIhro Durchleucht in die tieffste Demuth / in die Übungen des Glaubens,der Hoffnung / der Göttlichen Lieb / und Danckbarkeit sich völlig versenck-ten, und so die von Deroselbigen auffgesetzte, aus Göttlicher H. Schrifft,aus den HH. Vätteren gezogene in obigen Begebenheiten gebrauchte Ge-better einmahl durch öffentlichen Truck sich wie ein Fluß durch die Welt zer-theilen würden / wird selbige ausschreyen: Digitus Dei est hic. Exod. 8. v. 19.Dieß ist der Finger GOttes. Es ist der Geist GOttes / aus welchemsolche aller heiligen Anmuthungen volle Gebetter hergenommen / man sie-het daraus / daß Jhro Durchleucht GOtt den HErrn geliebet / wie Salomon.Salomon autem dilexit Dominum 3. Reg. 3. v. 3. Der Salomon a-Salo.ber hat geliebet den HErren. Der H. Paulus scheinet die Lieb mitmonsErkänteinem Fluß zu vergleichen. Rom. 5. v. 5. Caritas Dei diffusa est in cordibusnuß / undnostris, Die Lieb GOttes ist ausgegossen in unsere Hertzen /Verth-dann aus selbiger wie aus einem vollem Fluß ins Menschliche Hertz dierunggröste Hochschätzung der Göttlichen Majestät, aus dieser aber gegen sel=Gottes-bige die demüthigste Ehrerbietigkeit herab rinnen. Im Tempel / wel-chen Salomon GOtt zu Ehren so kostbarlich gebauet, daß die Welt niedergleichen gesehen / dann neben dem / daß alle Opffer=Instrumenten von be-sten Gold gewesen / ware nichts in selbigen: Quod non auro tegeretur3. Reg. 6. v. 22: Welches nicht mit Gold überzogen. Das reiche Ophirschiene in selbigen seinen gantzen güldenen Schatz ausgeschüttet zu habenIn diesem Tempel lage der GOtt erkennende Salomon in seinem Gebettauf den Knien mit ausgespannten Armen: Otrinnque - - genu fixeratin terram, & manus expanderat in caelum. 3. Reg. 8. v. 54. Er hattesich mit beyden Knien auf die Erd gelegt, und beyde Armen gegen Him-mel ausgestrecket: Verrichtete das Opffer, wobey geschlachtet würden:Boum viginti duo millia, & ovium centum viginti millia. Cc. v. 63.Zwey und zwantzig tausend Ochsen / und hundert zwantzig tausend SchaafDas hiesche GOtt zu Ehren das Seinige mit vollem Fluß hergeben. EbenEhrerbietig, und demüthig in den Gebetteren mit gebogenen Knien undgefaltenen Händen, eben reichlich zeigte sich Ihro Durchleucht in allemGottesdienst, daran Sie nichts gesparet, und weilen GOtt befilcht:Laudate Dominium in Sanctis ejus. Ps. 150. v. 1. Lobet den HErrn in sei-nen Heiligen, was Gold, Silber, und Edelgestein haben selbige nicht an-gewendet, dero HH. Reliquien einzufassen? Wie viel Müh und Fleiß beymRömischen Stuhl angelegt / um Bellarminum, und Bernardinum Realinumaus der Gesellschafft Jesu in die Zahl der Seligen, andere selig gesprochenein die Zahl der Heiligen zu bringen? Mit was Unkosten haben Sie nichtzur ewigen Danckbarkeit der wiedererlangter uhralten Würdigkeit, denOrden des H. Huberti wiederumb eingestellt? Mit was Fleiß und Sorgendie Geistliche von Ihro Durchleucht unserer Gnädigsten Frau mit höchstemGottes Eyfer angestellte Missionen befürdert, was ein Eyfer haben Sin selbigen gezeigt, meistentheils kniend, und seuffzend, mit fliessendenAugen / wie öffters haben sie gesagt zu denen Missionarios: Agnoscimus tanquam summum bonum Divinae providentiae, quod mi-hi & meis subditis tales Religiosos submiserit, per quos tantum bo-ni fit, in Dei honorem & animarum salutem. Wir halten es fũein
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Alter Rex Salomon Benedictvs Oder Flußreicher Segen : Allerhand Gaben und Gnaden Uber Den ... Herrn Johann Wilhelm ... Wie über einen anderen gesegneten Salomon ...
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