Hysop, der aus der Wand herfür wächset, auch hat Er weißlich geredetvon dem Viehe / und von den Vögelen / und kriechenden Thieren / und von denFischen. Will sagen: Er habe gehabt aller Sachen eine voll-kommene Wissenschafft.Ver die von Ihro Durchleucht auffgerichtete BibliotheJohanncken / Schatz= und Kunst=Kämmer / die befürderte oder gestiffte Schu-WilhelmChurfürstlen recht betrachtet / muß gestehen / daß an selbiger wahr werdeder Ge-scientia sapientis tanquam inundatio abundabit. Syr. 21. v. 16. sehrteDie Wissenschafft des Weisen wird reichlich übergehen / wie eine Wasserfluth.Salomon gibt einem weisen und gelehrten Menschen den Rath:Deriventur fontes tui foras, & in plateis aquas tuas divide. Prov. 5. v. 16.Laß deine Brünnen hinaus fliessen / und theile deine Wässer auf den Gassen;Corn.à Lap.Seine Weißheit und Wiſſenſchafft muß man öffentlich zeigenin loc.welches geschicht, so man öffentliche Oerter auffrichtet, auscitat.welchen * die Wässer der Weißheit einen starcken Fluß gleichfliessend GOttes Allmacht der Welt vorstellen / als welcher groserGOtt so hohe Wissenschafft und Künsten den Menschen hat ge-geben, wie dann in obigen Stücken Ihro Durchleucht gethan,nicht in einem Brunnen / sonderen vollem Fluß / vor Jhro aigenehohe Person aus den Künsten und Büchern (von allerhand Ihrogewöhnlichen Sprachen nichts zu reden) heraus ziehend aller-hand Wissenschafften / nach dem Rath Salomons. C. c. v. 15. Bibeaquam de Cisterna tua, & fluenta putei tui. Trincke Wasser aus dei-ner Cistern, und was aus deinem Brunem fliesset. Deswegen alleTag auch bey den schwärsten Geschäfften aus den / besonderlichGeistlichen Bücheren sie neue und neue Weißheit mit vollemMund schöpffeten / welche sich dann in Dero Gespräch also her-aus thäten / daß man selbige anhörend mit Verwunderung sprach:Aqua profunda ex ore viri. Prov. 18. v. 4. Die Wort so aus dem Mundeines Manns hergehen, seynd wie tieffe Wässer.Die mit Wissenschafft reichlich überfliessende Weißheit in IhroSalo-monsDurchleucht / auch in der Gerechtigkeit allerflußreich gewesen ist.Gerech-Nach erhaltener Weißheit hat Salomon also bald ein so wun-tigkeit.derliches höchst gerechtes Urtheil zwischen den beyden streitbah-ren / und umb ihren Sohn zanckenden Weibern gefället / daß allesolches hörend: Timuerunt Regem videntes sapientiam DEI esse ineo ad faciendum judicium. 3. Reg. 3. v. ultimo. Den König geförchtethaben, dieweilen sie sahen, daß die Weißheit GOttes in ihm war Rechtzu schaffen. Eben also ware die Gerechtigkeit an Ihro Durch-leucht beschaffen / dann Selbiger wohl bekant / daß an jenem all-gemeinen Gerichts=Tag die Welt von GOtt werde heimgesuchtwerden: In tonitru & commotione terrae, & voce magna turbinistempestatis, & flammae ignis devorantis. Isa. 129. v. 6. Mit DonnernDon-
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Alter Rex Salomon Benedictvs Oder Flußreicher Segen : Allerhand Gaben und Gnaden Uber Den ... Herrn Johann Wilhelm ... Wie über einen anderen gesegneten Salomon ...
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