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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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490 Stargardische Linie.

Der bei weitem jüngste unter seinen Brüdern, istKarl v. Oertzen doch schon innerhalb Jahres-Frist vor demältesten Adolf gestorben, wenige Wochen nach dem MinisterAugust. Derselbe Frühling, welcher sie scheiden ließ, sahauch den Tod des Landesherrn im Schwerin'schen, des hoch-geliebten Friedrich Franz l. stf 1. Februar 1837).DerWinter von 1836 auf 1837 bot viele abnorme meteoro-logische Erscheinungen. Bereits in den ersten Tagen desDecember, es tagte der Landtag in Malchin und aufdem Rathhause waren an jenem Abend die Stände nichtzur Berathung, sondern mit den vom Lande hercin-gekommenen Damen zu einem Balle vereinigt, dabrach ein gewaltiger Sturmwind los, der großen Schadenauf den Höfen der Mecklenburgischen Güter und weithinin Pommern und der Ukermark anrichtete. Einem kaltenWinter folgte ein ganz abnormes Frühjahr und in derMitte des April in der Woche nach Ostern ein Schneefallvon außerordentlicher Stärke. Alle Communicationcnwaren für mehrere Tage gehemmt. Der Landrathvon Oertzen wollte von einer Reise heimkehren, die eineReihe der trübsten Eindrücke ihm gebracht hatte." Erhatte zu Kölpin seinem Schwager, Friedrich v. Dewitz, dieletzte Ehre erwiesen und zu gleichem Zwecke sich nach Ncu-strelitz begeben, seinem zu Berlin verschiedenen Bruder, demMinister August, das Geleite zu seiner Familien-Gruft zugeben. An dessen Stelle, soll der Landesherr die Absichtgehabt haben, den Landrath Karl v. Oertzen zumKammer-präsidenten zu berufen. Da riß auch diesen jüngstenBruder der Tod aus seinem schönen Wirkungskreise hin-wcg." Auf den Reisen durch hohen Schnee hatte er sichheftig erkältet, sein Gemüth war tief erschüttert, als ihmdie Frau seines Bruders die fünf noch jüngeren Kinderentgegengeführt hatte mit dem Anvcrlangen, er solle dieVormundschaft über dieselben übernehmen. Er trat dieRückfahrt nach Brunn an; ihm waren von der fürsorg-lichen Gattin drei Reisewagen und viele Arbeitsleute mitSchaufeln, auch 14 Pferde entgegengeschickt, um seinenWagen durch die Schneemassen durchzubringen; dennochverzögerte sich diese Fahrt ungemein, und als er endlich