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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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484 Stargardische Linie.

Theile ist erworben worden! das liegt bisher noch imDunklen. 1806 war indeß schon in Aussicht genommen,daß der Besitzer dereinst daselbst wohnen würde Am 26.September d. I. kam nämlich seine Mutter als Vormünderinihres Sohnes, wegen Wittcnborn, dann der Major (HansChristoph) v. Oertzen ans Ratteh, sowie die beiden v. Riebenauf Galenbek und Friedrichshof (diese wegen des Antheilsan Brohm) um die Erlaubniß ein, „in der Mitte unserer„Reviere" eine Glashütte anlegen und ihrem, sonst schweranzubringenden Holzbestande das für Unterhaltung desBetriebes nothwendige Material entnehmen zu dürfen. Derdamalige Holzbcstand zu Wittenborn wurde zu etwa100,000 Quadrat-Ruthen angenommen, halb Buchen, halbTannen und Bruchholz. Zu Ende des Jahres ist dieErlaubniß ertheilt worden; ob es zum beabsichtigten Banund Betriebe kam, steht nicht fest. - Nachdem Karlv. Oertzen selbst die Leitung der Gutswirthschaft über-nommen hatte, muß er doch bald gefunden haben, daßUnbequemlichkeiten damit verbunden seien; gegen 1820 hater es veräußert.

Zu Beförderung des Entschlusses wird die Schwierig-keit beigetragen haben, welche die Abwickelung derjenigenGeld-Geschäfte machte, die aus dem Kaufe des werth-vollen Gutes

Brunn (mit Meierei Neuhof)entsprangen. Die große Feldmark war in älteren Zeitenvollkommen zersplittert und antheilswcisc in denHänden verschiedenster Stargardischcr Vasallen-Familiengewesen. Später unter den v. Glödcn's eonsolidirt, gcricthes endlich in Besitz der mit v. Oertzen verwandten v. Dewitz,welche daneben auch Roggenhagcn und Kölpin inne hatten.— Seinem Schwager Friedrich v. Dewitz hat Karl v. Oertzenes durch einen zu Kölpin am 14. Mai 1812 abgeschlossenenContract für 70,000 Rthlr. Gold (und 12,500 für Inventar)abgenommen und zu Anfang Juli es bezogen. Damit„legte er den Grund zu der Ansammlung des Vermögens,„welches er in den fast 25 Jahren seines fernereu thätigen„und sparsamen Wirkens seinen vielen Kindern in aus-„reichlichem Maaße hinterlassen konnte." Dorthin hat er