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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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468 Stargardische Linie.

Deutschen neben einander standen, insbesondere Bülowtrotz des heimtückischen Widerstrcbens Bernadotte's soweitgekommen war, mit Blücher zusammen den Corsen imNacken zu fassen: da ist es dem Vater des Hauses Tricglasfund Wendorf nicht vergönnt gewesen, die Früchte desgroßen Kampfes zu sehen. Am 18. October hat eineKanonenkugel ihm, wie sich annehmen läßt, ein raschesEnde gebracht, beim Sturme auf Paunsdorf, auf dessenKirchhofe er ruhen soll.

Es ist nicht möglich gewesen, eine Aeußerung aufzu-finden, welche den Eindruck auf seine Familie zeigt; ob derSchmerz der Frau und ihrer Waisen hat gelindert werdenkönnen durch das Bewußtsein, mit seinem Besten denBlutzoll für das Vaterland bezahlt zu haben. Die Ein-wirkungen auf Heinrich's v. Oertzen hinterlassenen Ver-mögensstand sind deutlich genug. Als im Sommer 1802seine Schwiegermutter, die Wittwe v. Mellin, wegen desNachlasses ihres Gemahls mit den Kindern abrechnete, beliefer sich aus etwa 19,000 Rthlr. Für sich selbst zog sienur einige Tausende ab, und dennoch belief sich das Erb-theil von v. Oertzen's Frau nur auf 34000 Rthlr. Ihrist schon damals vom Vormund (v. d. Osten) und Mutterbezeugt worden, daß sie einegute Wirthin," auchvölligtüchtig und zureichend ordentlich und vernünftig sei," ihrVermögen selbst zu verwalten. Sie ist daher vorzeitig ausder Vormundschaft entlassen worden,zumal da" sie auihremEhemann den getreuesten Beistand habe." Nachdessen Tode ist sein Bruder Karl v. Oertzen auf Bronnzum Kurator der Hinterbliebenen bestellt worden und hatsich, seiner Einsicht und der Zuneigung zu den nahenVerwandten entsprechend, aufs Redlichste bemüht, dasbenachbarte Gut Wendorf in Ordnung und Ertrag zuhalten. Wie bereits der Verstorbene es in Pacht vergebenhatte, wird weiter damit Verfahren fein; die Wittwe wirdihren Haushalt indeß in Trieglaff geführt haben. DiesGut entschloß man sich, für die Familie zu erhalten,umsomehr als unter den Nachkommen nur 1 Sohn über-lebte und daneben, wie einst die Stellung der Muttergewesen war, auch hier 3 Töchter blühten. Dabei war der