Aelteres Haus Helpte. 461
si äiutius in elassibus ssennäis morarstur, guo kirmiorain bis saeiat lunctamonta. (juoä insuvonis ornatissimiInuäom tostumnr.
Nach etwa noch zweijähriger Bemühung wird seineAusbildung soweit, wie er und seine Angehörigen wünschten,vorgeschritten sein. Dann etwa 5 Jahre Militärdienst;gewiß hat er dafür keine Philosophie studirt, und so stelltsich derselbe nur als ein Uebergangsstadium dar. Adolf'sv. Oertzen Neigung für die exacten Disciplinen giebt sichklar zu erkennen; unter der Philosophie wird vielfach diedamalige hnmanisircnde Volkswirthschaftslehre zu ver-stehen sein.
Dann trat er in die Domänen-Verwaltung seinesHeimathlandes Strelitz ein. Die Nachlaß-Ordnung seinesVaters, im Winter 1796/7, brachte ihm, dem ältesten Sohne,den Besitz des ältesten Gutes seiner Linie, Kotelow; am29. Juni 1798 erhielt er den Muthschein über dasselbe.Unter seiner Verwaltung ist (um 1802) der Pfarr-Ackcrdurch Erbpacht-Contract zum Hofe genommen worden; derabschließende Pfarrer Ehlers war der Lehrer, wenn nichtdes jetzigen Gutsherrn, so doch seiner Geschwister gewesen. —Weitere Pläne, den Werth des Gutes zu heben, wurdendurch die Kriegs-Ereignisse der nächsten zehn Jahre ver-eitelt. Im Winter 1805/6 haben lange Zeit Russen dieGegend belegt gehabt; es war namentlich das Rjäsan'scheRegiment, welches um Friedland herum garnisonirte. Injener Zeit sind, wie man sich erzählt, alle älteren Papiereder Güter abhanden gekommen. — Adolf v. Oertzen,inzwischen zum Oberhauptmann ernannt, wehrte demUnheil nach Kräften, und zu einem Gleichen verpflichteteihn das Vertrauen seines Bruders August, damalsRegierungsrath in Ncustrelitz, für dessen Gut Klokow.
Zu dieser aufreibenden Thätigkeit genöthigt, hat Adolfv. Oertzen eine sichere Stütze gefunden an seiner Gemahlin,Sophie Elisabeth Auguste v. Jasmund, Tochter desLcgationsraths und Kammerherrn Christoph Friedrichv. Jasmund (st 1780)Z) auf welcheu mit der Zeit außer
') Er war Sohn des Stammhalters Karl Friedrich, s. dieUebersicht S. 414.