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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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434 Stargardische Linie.

(s 378) Erzählten. Wie dieser, widmete er sich, nachvorausgegangenem Besuche des Gymnasiums zu Neu-Ruppin,dem Militär, und zwar bei der Artillerie. Am 1. Juni

1828 ist er in das Garde-Regiment dieser Waffe eingetreten;

1829 (Juli 26.) ist er vom Bombardier zum Portepoe-Fähnrich, 1831 (Januar 5.) zum aggregirten Scconde-Lientenant befördert und am 9. Februar 1833einrangirt"worden. Die langen Friedcnsjahre brachten ein sehr all-mähliches Avancement mit sich; gleichwohl ist v. Oertzenschon 1843 (März 21.) Premier-Lieutenant, 1849 (Juli 5.)Hauptmann geworden.

Gleichzeitig wurde er als Compagnie-Chef zur 8.Artillerie-Brigade versetzt. Gewiß gerne hat er aufZeit das Corps verlassen, welchem sonst seine ganze dienst-liche Vergangenheit angehörte. Denn traurige Erinnerungenknüpften sich an das letzte Jahr seines Dortscins. Er hattenämlich an der Bekämpfung des März-Aufruhrs 1848 theil-nehmen müssen. Unterm 18. Juni 1853 ist er jedoch in'sGardc-Artillerie-Regiment zurückversetzt und dort (nach ein-jährigem Aufenthalte in Erfurt als Major vom Platz) am2. Februar 1858 Major geworden. Die weiteren Datenaus seiner Dienstlaufbahn sind kurz folgende: 1861 October18. wurde er Oberst-Lieutenant, 1864 Juni 25. Comman-deur des Magdeburger Feld-Artillerie-Regimentes Nr. 4;

1865 Oberst (Juni 18.) und als Commandeur zum Ost-Preußischen Feld-Artillerie-Regiment Nr. 1 versetzt (Dec. 12.).Als solcher hat er am Böhmischen Feldzuge des Jahres

1866 theilgenommen, im nächsten Jahre aber (März 14.)den Abschied mit Pension und der Uniform seines alten,des Garde-Artillerie-Regimentes erhalten. Er lebte seitdemals der letzte des Hauses Barsdorf und unvermähltanfangs in Berlin, seit Herbst 1872 aber in Fürstcnwaldc.

Der Oberst Ernst v. Oertzen hat einmal das Land unddie Gegend besucht, welche als Stammsitz seines Geschlechtesgilt. Zu Roggow werden einige genealogische Papiereaufbewahrt, welche von ihm stammen. Eine Ahnentafelist auf seinen Vater Karl (Z 378) gestellt nnd mit einemAttest-Entwurf geschlossen, welche vermuthen läßt, er habesich einmal um Aufnahme in den Johanniter-Orden