404 Stargardische Linie.
Allem genommen, kann man einer solchen Quelle zn Liebedoch Wohl nicht von v. Hoinkhusen's sich sonst so Wohlrechtfertigenden Ansätzen abgehen. — Und namentlich kannman nicht anders als eine Persönlichkeit streichen, vonder nur jene Lausitzer Stammtafel weiß: eine augeblichjung verstorbene Schwester aus dem Hause Klokow,Namens Margarete Helene, welche dieselbe den übrigennun zu behandelnden Töchtern Haus Christoph's vorauf-gehen läßt.
19.
Aorotlikli Elisabeth.
(geb. 1702/4?) si 1726.
Gem. gegen 1725: Alexander v. Holzendorf (si 1741).8 366. E. XVII.
Wie die Geburtszeiten von allen Kindern HansChristoph's v. Ocrtzen auf Klokow unbekannt sind, so stehtinsbesondere nicht fest, inwiefern die Anordnung v. Hoink-husen's zuverlässig ist. Derselbe, fast unsere einzige Quellein diesem besonderen Falle, stellt den Sohn Victor Siois-mund an die Spitze der Generation; gleichwohl läßt sichdie Zeit zwischen der Hochzeit der Aeltern und seiner Ge-burt auf ungefähr 2 Jahre berechnen. Also wäre rechtgut möglich, daß seine älteste Schwester Dorothea Elisabethinnerhalb jener Frist geboren und das erste Kind gewesenist, und daß v. Hoinkhusen's Anordnung nur auf Separa-tion der Geschlechter beruht. — Indeß wird es gut sein,au seinein Berichte nicht zn deuteln und die Aufsindungbestimmterer Nachrichten abzuwarten. Namentlich aberwürde es verfehlt sein, bei der ganz sicher stehenden An-gabe, daß Hans Christoph v. Ocrtzen erst 1701 sich ver-mählte, etwas ans eine anscheinend aus der Einleitung zurDvbbertiner Klostcrliste sich ergebende Folgerung zu bauen.So, wie dieselbe nns vorgelegen hat. muß man nämlichglauben, Dorothea Elisabeth v. Oertzen aus dem Hause