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Stargavdischc Linie.
nämlich daselbst am 24. November 1701 „nach dreimaliger„Prockamation" vermählt mit Eva Magdalenev. Görne, die ihm innerhalb der nächsten Jahre 5 Kinderschenkte (s. Z 365-69).
Das Bedeutungsvolle dieses Ehcbündnisses liegt darin,daß es ein Beweis ist für das innige Verständniß, welcheszwischen Victor Sigismund's I. v. Oertzen zweiter Gattinund ihren Stiefkindern obwaltete. Denn von jener,Elisabeth Florine geb. v. Treskvw, war die Braut eineSchwester-Tochter.') Die beiden gemeinsame Großmutter
') S. die umstehende Uebersicht, welche die vielfachen Wechscl-hcirathcn zwischen den Tornowcr v. Oertzen und den Geschlechternaus der sogenannten Zauchc — den beiden Kreisen Jcrichow, zwischenAlt-Brandenbnrg und Magdeburg — darlegt. Des Zusammenhangeswegen hier folgende Bemerkungen — Einzelnes später bei denbetr. Paragraphen: —
a) Mit dem Namen der hier vorzüglich zu Sprache kommendenEva Magdalene hat eine erst zu rechtfertigende Operation müssenvorgenommen werden; s. im Texte. Nebenher ist kirchenbuchsmäßignicht einmal sicher bezeugt, daß sie des Adam v. Görne Tochter war.Zu Möscr sind (daher die den in die Uebersicht aufgenommenen vor-gesetzten Zahlen!) ihm 10 Kinder geboren, also erscheint die Zuge-hörigkeit der Eva Magdalene (oder Helene) zu diesem Hanse einigerBedenklichkcit unterworfen. Gleichwohl muß dieselbe vor den überein-stimmenden Angaben v. Hotnkhuscn's und König's (an mehrerenStellen) zurücktreten.
b) Der Vcrwandschafts - Grad zwischen Hans Heinrichv. Nochow auf Reckahne und dem Vater von (H 863 — das Weiteres. zu Anfang von Bd. V.) Henning Leopold's v. Oertzen dritterGemahlin, Hans Wilhelm v. Rochow auf Plcssow (und Stülpe) istbisher nicht als ein engerer nachzuweisen.
o) Die in König's Collcctioncn enthaltenen Daten, welche hierzur Verwendung kommen, gehen zurück ans Mittheilungen des Land-stallmcisters Friedrich Karl Ludwig von Branchitzsch a. d. H. Wen-sövcn, welche derselbe gegen 1800 an König gelangen ließ. Er warSohn einer Enkelin Hennings v. Oertzen auf Helptc (H 221), also ausdem jüngsten darnach benannten Hause. Daneben hatte er aber auchKotelower Materialien zu Verfügung; insbesondere eine wesentlichcorrccte Abschrift der Kotelower Kirchen-Ahnentafel (Bd. II. 4.., S. 151).Dazu giebt er die Notiz, daß aus Victor Sigismund's I. erster Eheacht Kinder: 5 Söhne und 3 Töchter, stammten und von ersterer beimTode (1688) der Mutter, Elisabeth v. Scheele, nur drei lebten. —Diese Quelle ist auch die einzige für die Kenntniß der Geburtslagevon 6 dieser 8 Kinder.