340 Mcklenburgischc Linie.
eine kleine Tochter desselben entgegen; das kann nnrSophie Charlotte gewesen sein.
10.
Siegfried VIII.
1718 (— gegen 1731).Z 341. C. XVI.
Laut des Alt-Bukower Kirchenbuches, in dem auchalle folgenden Kinder des Hauses Vogelsang verzeichnetstehen, wurde der älteste männtiche Sproß desselben getauftam 15. Juli 1718, wird also einige Tage vorher geborensein. Wie es sich in dieser Linie eingeführt hatte, empfingauch er den altherkömmlichen Namen Siegfried; Gevatterstanden neben dem Vater selbst, dem „Oberst" v. Oertzen,nur noch die „Frau Oberst" (v.) Bornefeld. - - Sievert VIII.trat, wie denn sein ganzes Haus sich als sehr kriegerischerweist und es durchschnittlich zu hohen militärischenChargen brachte, früh in Dänische Dienste. Schon1742 war er Lieutenant, und im Herbste 1747 bat er denHofmarschall Jaspar (V.) v. Oertzen um eine Anleihe, daer „den alß Premier-Lieutenant gegen Erlegung svonjj„250 Reichsthalern Dän. Cour, erhalten" könne; weil sein„Vatter Hievon nichts wissen" solle, nahm er seine „Zu-flucht zu einem alten Freunde" und bat ihn, das Nöthigeihm auf 3 Jahre anzuschaffen. Am 19. Januar konnteer, damals zu Wismar verweilend, eine Obligation über300 (deutsche) Reichsthaler in Gold ausstellen; Land-rath Helmuth Friedrich ans Roggow, Jaspar's Vater,hatte sie hergegeben. Ihm stattete der junge Vogel-sanger, jetzt auch noch in Wismar weilend, am 31.Januar in den wärmsten Ausdrücken seinen Dank ab; manerfährt, daß auch sein Vater Siegfried VII. ihm 200Reichsthaler anvertraut hatte, den Premier-Lieutenants-Platz anzukaufen. „Da aber hiezu ein Mehres erfordert„wird und die Neben-Unkosten zur Mundirungs-Sortcn (!?)„weit höher sich belaufen, welches denselben Alles herzu-geben zu schwer fallen dürfte", so habe er sich damit