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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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Die Folge war, daß Herzog Karl Leopold zwischen so ge-trennten Interessen wieder Muth zu schöpfen begann undnach fast neunjährigem Aufenthalte in Danzig sich zurücknach Mcklcnburg verfügte (Sommer 1730).

Unmittelbar nachher fanden wir einen Vertrauten desHerzogs, den Lieutenant Kord Dctlof v. d. Lühe, beschäf-tigt, dem Obristlieutenant v. Oertzen auf VogelsangVergleichs-Vorschlägc zu unterbreiten, vermittelst derendieser die Stände gewinnen und Unterhandlungen anbahnensollte, welche die Beilegung der bisherigen Differenzen be-zweckten. v. Oertzen hat verständiger Weise hervorgehoben,daß dies alles nur mit Vorwissen und Gutheißen desKaisers als Reichsoberhauptcs geschehen könne, welchem dieBestätigung des etwa zu erzielenden Vergleiches vorbe-halten sei.Wenn ich als ein ehrlicher Mann meineMeinung entdecken soll, so sehe (ichsj nicht, wie Ew.Hochfürstl. Durchl. von der Parition bono moäo abkommenkönnen, und halte ich davor, daß wenn der gnädige Herrsolche in die Länge zieht, dieser Weg vielleicht gar auf-hören oder andere empfindliche Vorfälle sich zeigen dürften,"hat er erklärt und daneben den Erlaß einer General-Amnestieempfohlen.Er bäte Gott des Abends und Morgens vordas Wohl Ew- Hochfürstl. Durchl.", ließ ihm seine Unter-thänigkeit entbieten und gab Fingerzeige, wie mit denLandes-Aufkünften. neben den Verwaltungskosten auch dieMittel zum Abtrag der Schulden aufzubringen seien.

Nicht ganz ein Jahr später knüpfte ein anderer Be-vollmächtigter Karl Leopold's mit Helmuth Friedrich v.Oertzen an, der eben Noggow geerbt und sein zweites Ehe-bündniß geschlossen hatte. Alles ließ sich nicht wenigergünstig an. Dieser faßte die Sache von anderer Richtungund vielleicht praktischer au; er stellte die Beziehungen zurVerfügung, die er mit dem in Hannover viel vermögendenGrafen v. Bothmer unterhielt, und rieth vor allem zumAusgleich mit dem überelbischen Hofe. Obwohl in Folgeeiner Erkältung auf einem Ohre zeitweilig taub, empfinger nicht bloß den herzoglichen Vertrauten zu Roggow,sondern traf sogar in der Schweriner Vorstadt mit einigender bestimmendsten Persönlichkeiten aus seiner Umgebung