Haus Vogelsang
8.
Siegfried VII.
(1684)— 1754.
Gem. 1716: Jlsabe EuPhrosyne Charlotte v. Pritzbur(f 1771).§ 339. C. XV.
Siegfried (Sievert) VII. war das einzige Kind desdänischen Obersten Siegfried VI., welcher den Pfandbesitzdes Gutes Vogelsang erworben hatte. Ueber seine ersteJugend ist nichts bekannt, da nicht einmal über denAufenthalt seiner Aeltern sich etwas in Erfahrung bringenläßt. Er mag um das Jahr 1684 geboren sein. Wirwissen nur, daß er im Anfange seiner Laufbahn einewissenschaftliche Ausbildung erhielt, indem er am 4. Mai1701 auf der Universität Rostock als Student der Rechteimmatriculirt ward, nach der Universitäts-Matrikel: „Xinw„UO(XU in. Najo 4 Likortns äs Osrt^on Lgvss NoolsnbnrA.„j. st." Er trat jedoch nach Beendigung seiner Studienin dänische Kriegsdienste, in denen er rasch stieg; im I.1716 war er schon Capitain, im I. 1717 Obrist-lieutenant. Vielleicht erhielt er diesen Titel zugleichmit seinem Abschiede. Denn nach seines Vaters Tode imI. 1715 nahm er das Pfandgut Vogelsang an, wird sichalso bald daraus ganz aus dem Kriegsdienste zurückgezogenhaben, wie er denn fortan auch regelmäßig in Mcklenburgerscheint. Vorher scheint er dauernd außer Landes gewesenzu sein; nur hört man, daß er 1710, am 18. Juni, zuDamekow, also in der nächsten Umgebung seines späternWohnsitzes, sich aufhielt und vom Besitzer dieses Gutes,Baron v. Göden, 800 Thaler auflieh.
Wie sein verstorbener Vater war er sehr um die Er-haltung der Familiengüter besorgt. Am 15. März 1716
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