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des Vaters, lebte später mit dem Titel „Geh. Hofrath" inRatzcburg, wo er auch gestorben ist. — Mit seinen älternBrüdern zusammen hat Gustav v. Oertzen das Werder'scheGymnasium zu Berlin seit 1819 besucht. Am 18. Mai1823 trat er als Portespäe-Fähnrich in das Preußischeerste Garde-Regiment zu Fuß ein und ist im Herbst desselbenJahres zum Seconde-Lieutenant befördert worden. InFolge von Erkältung bei einem Manöver entwickelte sichbei dem als „sehr hübsch, groß und schlank gewachsen" ge-schilderten jungen Manne ein bedenklicher Husten: er kehrteins Aelternhaus nach Parchim heim und ist dort am 4.November 1823, also nach kaum halbjährigem Militär-Dienste, an der Schwindsucht gestorben.
59.
Charlotte Luise Ulrike.
1806—7.
s 332. 6. XIX.
Sie führt ihre Namen, von welchen der mittlere:Luise, der Hauptname war, nach erlauchten Pathen. Beiihrer am 25. September, 8 Tage nach ihrer Geburt (Sept.17.) vorgenommenen Taufe werden als solche verzeichnet:die Prinzessin Charlotte Friederike (im voraufgehendenSommer vermählt an den Kronprinzen Christian Friedrichvon Dänemark); dann deren Mutter, Gemahlin des regie-renden Herzogs Friedrich Franz I. Dazu kamen des letzterenMutter, Wittwe des Herzogs Ludwig, und eine Schwägerinderselben, Prinzessin Ulrike Sophie. Also haben drei Gene-rationen des fürstlichen Hauses Mecklenburg an der Wiegeder ersten Tochter Friedrichs v. Qertzen gestanden. — In-deß war ihr kein langes Leben beschicken. „1807, d. 27.„Juli nahm sie Gott zu sich", steht in der Familienbibelgeschrieben.