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43.
Charlotte Mist Karotine.
1764—1333.
Gem. 1798: Bernhard Joachim v. Bülow (-s 1826)
§316. «4. XVIII.
Des Ober-Kammcrjunkcrs und Beamten zu Ruhn ClausDetlof 111. v. Oertzen erstes Kind, auch von seinen Töchterndie einzige, welche verheirathet wurde, war CharlotteLuise Karoline. Ihre Mutter schrieb in die Familien-Bibel:„Anno 1764 den 17. April Abends um 4 Uhr: Charlotta„Louisa Karolina. Ihre Pathen sind Ihr Dl. die„Princeß Charlotte zu Schwerin, die regierende„Herzogin von Gotha, die Frau Oberhofmeisterin„v. Buchwaldt zu Gotha (s. S. 118) n. meine Mutter.„Ist im Kloster Dobbertien eingeschrieben. Sie wurde„v erhc ur athet an denHofmarschall v. Bülow in Schwerin„d. 29. April 1798." Die erste der Taufzeugen, nachwelcher das Kind seinen ersten und Rufnamen erhielt, warCharlotte Sophie, Gemahlin des Prinzen Ludwig vonMeklenburg und Tochter des Herzogs Franz Josias vonSachscn-Koburg-Saalfeld; später Herzogin-Mutter, weil ihrältester Sohn Friedrich Franz I. Nachfolger seines erben-losen Oheims Herzog Friedrich wurde. Da Charlotten'sv. Oertzen Mutter offenbar in engsten Beziehungen zu dieserFürstin gestanden hat, deren Hofdame sie bis zu ihrerVerheirathung war, so ergab es sich ans diesem Verhältnisseleicht, daß auch die Tochter später an den meklenburgischenHof gezogen wurde.
Ihre Erziehung hat Charlotte v. Oertzen anfangs imälterlichen Hanse genossen und sie Wohl vollendet in dem-jenigen des Hofraths Rudloff zu Hannover, der ausMeklenburg stammte und die Tochter des ihm befreundetenOber-Kammerjunkers im I. 1778 bei sich aufnahm. Dannführte sie, wie erzählt, der Ruf der fürstlichen Gönnerinund Freundin ihrer Mutter an den Hof. Bald sah sie