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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
Entstehung
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Haus Gorow. 25Z

Die Mutter schreibt mit eigener Hand,in die Familienbibel:„Anno 1729 den 17. Dccembris ist Unßer 5te Tochter„Sophia Hedewich des Mittags nm 12 Uhr in dieße„Welt gebohren. Die gcfattern waren: Meine Mutter-„schwester, die Fran Maria Sophia von der Lühen„zu Tclckau, die Fräulein Sophia Hedewich von„Zülaun und mein Bruder Otto Diederich von„Örtzcn."

(Von anderer Hand:) „Selbige ist im Herbste 1756„zu Gorow mit dem Cammerjunker Herrn v. Bibow„verheyrathet worden".

Sophie Hedwig v. Oertzen war nicht v. Bibow's ersteFrau. Im Frühjahre 1755, eben 21 Jahre alt, schonmajorenn erklärt, muß er sich bald darauf verheirathethaben. Die Gemahlin, von deren Herkunft und Namenalle Kunde fehlt, wurde ihm durch den Tod schon imMärz 1756 wieder geraubt; und so wird er bald Trostgesucht haben in einem neuen Ehebündniß, dessen Abschlußder Genealoge v. Pentz, ein Zeitgenosse, auf den 26. De-cember 1756 verlegt.

Friedrich Christoph, geb. am 28. Januar 1734 alsSohn des Ulrich Christoph v. Bibow und der KatharineSophie, geb. v. Krause, stammte von dem alten Bibow'schenLehngute Blcngow und war selbst noch Besitzer des Gutes.Aber während seiner Minderjährigkeit gerieth das Gut inConcurs, und im 1.1774 verkauften die Gläubiger dasselbe,worauf es 1777 in den Besitz der verwittweten Landräthinv. Oertzen, geb. Freiin v. Schertet von Burtenbach kam(vgl. oben S. 115). Friedrich Christoph v. Bibow wardnach v. Pentz Meklenburg-Schwerinscher, nach ClcemannBraunschweigischer Kammerjunker. Am 25. September1733 hatte die Frau an den Amtmann Berlin zu Golchenihr in Sternberg an der Ritterstraße bclegenes Wohnhausmit den dazu gehörenden Aeckern u. s. w. verkauft.

Hier werden die Gatten ziemlich vom Verkauf desGutes her gewohnt haben. Die demnächstige Veräußerungauch des Anwesens zu Sternberg sowohl wie anderes läßtdarauf schließen, daß die Verhältnisse des Ehepaares nichtdie glänzendsten waren, v. Bibow hatte sogar die An-