178 Mrklenburgische Linie.
Wohl im Hause der Mutter des Bräutigams. Dieserentstammte einer dem Mcklcnburgischen Fürstenhause cng-verbundenen Familie, die ihre Bedeutung von dem imAnsauge des 18. Jahrhunderts lebenden Kanzler Johannv. Klein erhielt.
Frau v. Klein, geb. v. Oertzcn ist am 12. November1857 zu Ludwigslust gestorben.
88.
Karl.
1799—1843.
s 257. S. XVIII.
Auch ein Kind Joachim Dctlof Friedrich's v. Oertzeuaus seiner zweiten Ehe mit Auguste Karoline, geb. v.Maltzan, ist Karl. Denn so ergeben es die über ihn zuden Militäractcn gekommenen Daten, welche gewiß aufseinen eigenen Angaben beruhen. — Danach war er imNovember 1842 alt 43 Jahre und 4 Monate, mithingeboren im Sommer des Jahres 1799. Die Geburts-verzeichnuugen seiner Geschwister im Walkeudorfer Kirchen-buche, wo Dalwih eingepsarrt ist, lassen für die angegebeneZeit richtig einen passenden Raum frei. Wo nun aberKarl v. Oertzen geboren wurde, war nicht zu ermitteln;ebensowenig seine übrigen Namen, deren er so gut wieseine Geschwister mehrere geführt haben wird.
Auch für die Kenntniß seiner sonstigen Lcbcnsschicksalefließen die Quellen spärlich. 1812 ist er Page am GothaischenHofe gewesen, hat um 1814 eine Schule in Dresden besuchtund ist am 28. Februar 1816 zu Berlin in das Kaiser-Franz-Grenadier-Rcgimcnt als Gemeiner eingetreten. Diesemhat er Wohl Zeit seines Lebens angehört und das wegen derlangen Friedensjahrc langsame Avancement durchgemacht.— Am 4. April 1843 starb er als Hanptmann in Folgeeines Schlagstusscs zu Berlin, Wohl ohne vermählt gewesenzu sein und daher ohne Nachkommen.