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erhielt aber am 19. Juli 1784 ausnahmsweise die Erlaub-niß, dieselbe weiter zu führen, um so mehr, da „die Söhne„sich bis dahin untadelhaft aufgeführt hatten." Balddarauf gingen die beiden Söhne früh in Militärdienste,obwohl sie zu wissenschaftlichen Beschäftigungen Anlageund Neigung hatten: Jaspar in Oldenburgischc, DetlofJoachim dagegen in Meklenbnrgische Dienste. Er wardam 1. August 1786, also 15 Jahre alt, als Fahnen-junker im Regiments des General-Majors v. Glüer an-gestellt, welches damals in Rostock lag. Schon am 16.Januar 1737 ward er zum supernumerärcn Seconde-Lieutenant mit der Ancicnnetät vom 1. August 1786befördert. Seit mindestens Sommer 1787 war er inRostock stationirt, wie eine zufällig erhaltene (bis zum1. März 1788 reichende) Rechnung über seine Auslagenlehrt; er speiste anfangs in „Hcdgen's Garten", dann beiPrivatleuten. Die reichliche Muße, welche Wohl derDienst ließ, gab ihm „die ihn: so erwünschte Gelegenheit„zum Besuche mathematischer, historischer und kamcra-„listischer Vorlesungen." Bald aber (nach 1788) mußteer in Folge des holländischen Snbsidientractats mit seinemRegiments in holländische Dienste übergehen, wo er, soweit die Pflichten und die Gelegenheit irgend gestattete,„seine Studien mit großen: Eifer fortsetzte.
Vielleicht vor diesen Zeitpunct fällt die schon mehrfachbenutzte Aufzeichnung des Vormundes der beiden Brüder,v. Müller auf Karstorf. Ueber Detlof Joachim's Aussichtenheißt es dort: „Der jüngste kann in dem hiesigen Dienst,„wo so viele junge Leute vor ihm stehen, nach aller„Wahrscheinlichkeit sein Glück ebensowenig machen und„mögte dadurch am Ende gar ans Abwege gerathen" —eine Befürchtung, die sich freilich in: Geringsten nichtgerechtfertigt hat. Aber den Militärdienst gab der jungeMann bald auf. Nämlich nach Ablauf der ersten 3 Jahredes holländischen Subsidicn-Tractatcs (1791); und nun trater, in sein Vaterland heimgekehrt, am 19. November 1791beim herzoglichen Hofe die Charge eines Kammcrjunkersan, von welcher aus er bald zum Kammcrhcrrn, dann zumHvfmarschall befördert wurde und damit den Grund legte