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weitere Entwickelung der beiden jungen v, Oertzen übte,standen als amtliche bestellte Berather der Mutter zurSeite: anfangs deren Vater Detlof v. Bülow zusammenmit dem Vetter von der Gorowcr Linie Claus Detlofv. Oertzen; und nach des ersteren Tode (1782) der v. Müllerauf Karstorf.
Ihre Ausbildung in den Jahren des Hcranrcifcnsgenossen beide Brüder ans dem Pädagogium zu Bützvw.Daß Detlof Joachim in dieser Anstalt gelebt hat, ist sicherverbürgt. Aber auch Jaspar gehörte zweifellos ihr an;denn am 17. Februar 1784 erhielt der Präpositus Flörckezu Bützow Erlaubniß, den „ältesten Sohn" der Kammer-Herrin v. Oertzen, Jaspar v. Oertzen, aus dem HauseRoggow, welchen er seit einiger Zeit zum heiligen Abend-mahl vorbereitet hatte, allein zu consirmiren, weil er beieinem auswärtigen Hofe engagirt sei und seinen Dienstantreten solle. Dieser von der Vormundschaft gewählteHof warder Oldenbur gischc; 1790 hatte er es bis zumLieutenant gebracht. Ueber die Ereignisse dieser Jahreweiß man wenig. Am 6. Mai 1786 meldete sein Vormund,der Geheim-Rath Claus Detlof v. Oertzen aus dem HauseGorow — er nennt sich bei anderer Gelegenheit einen „der„nächsten lebenden väterlichen Verwandten", — sich inseinem Namen bei der Behörde wegen der den jungen v.Oertzen obliegenden „Lehns- und Homagial-Pflichten" undbat um Aussetzung der Formalien bis nach Ablauf derBevormundung. — Sonst ist nur noch zu erwähnen, wieJaspar fast den ganzen Winter 1787 auf 1738 im Hauseseiner Mutter zu Rostock oder sonst in Meklenburgzugebracht zu haben scheint. Es wird ernste Berathungenüber seine und des Bruders Zukunft und Beruf gegebenhaben.
Das S. 137 f. benutzte Promcmoria des zweiten Vor-mundes der Brüder, v. Müller, spricht von den mangelhaftenAussichten derselben in Hinsicht ihrer „Bedienungen".„Der älteste kann in Oldenburg noch lange Jahre in seinem„jetzigen Posten stehen und an den kleinen Hoff, wo der„Herr auf alle Ersparung bedacht ist, ein„wesendliches Glück erleben- In der Zwischenzeit verzehret