Druckschrift 
1 (1868)
Entstehung
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stamme. Zu diesem Ende hat er einen auf Pergament ver-fertigten Stammbaum zu produciren, in welchem sammt desAspiranten Stammwappen auch alle übrigen mit Schild,Helm, Kleinodien und Helmdecken nebst Abtheilung derFarben, wie sie von jeder Familie geführt werden, entwor-fen, wie ingleichen die Namen beigesetzt werden müssen.Ferner wird erfordert dergleichen Stammbäume glaubwürdigzu documentiren. Diese Documente bestehen in Original-Tauf-, Trau- und Todtenscheinen, andern Extracten ausKirchenbüchern , Heirathsverschreibungen , Testamenten,Theilungs-, Lehen- und Bestallungsbriefen über vertreteneadelige Aemter, sonstigen Contracten, Originalattesten vonadeligen Stiftern und glaubwürdigen Personen, vidimirtenCopien von Grabschriften, Inschriften, Fenstern, Tapetenund dergleichen sicheren Urkunden, woraus die führendenWappen, der Adel und die richtige Descendenz zu ersehen.Falls die eine oder andere Generation durch schriftlicheUrkunden nicht erprobt werden könnte, ersetzen Particular-zeugnisse dreier Zeugen aus jener Familie, welche zumTheile erloschen sein sollte oder die nächsten Verwandtendes erloschenen Geschlechtes den Beweis. Der allerge-ringste Geschlechtsmangel schliesst von dieser ritterlichenGesellschaft aus.

Die in dem deutschen Ordens-Centralarchivegesammelten Adels probe 11 lieferten dasMateriale zu nach-stehendem Werke, dessen Veröffentlichung durch die Muni-ficenz Seiner Kaiserliehen Königlichen Hoheit des Hoch-würdigst-Durchlauehtigsten Herrn Erzherzogs Wilhelmvon Oesterreich Hoch- und Deutschmeisters ermöglichtwurde und es ist hiedurch dem gesammten deutschenAdel die Gelegenheit geboten, nicht nur so manche Lückenin den bestehenden Familienarchiven auszufüllen, sondernauch manches wichtige Beweismittel aufzufinden. Ebenso