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Das älteste Matrikel-Buch der Universität Krakau : Beschreibung und Auszüge ; Festschrift zur 400jähr. Jubelfeier d. Ludwig-Maximilian-Universität zu München
Entstehung
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Zal versehen. Da diese Bezeichnung noch im 15. Jh.geschah, dagegen für die folgenden Lagen unterblieb,so liegt hierin vielleicht die Berechtigung zu der Ver-mutung, dass das Buch damals noch nicht den gegen-wärtigen Umfang gehabt haben wird. Ursprünglichwird das Buch überhaupt nur die 11 ersten Lagenumfasst haben, da das Blatt, mit dem die 11. Lageschliesst, auf der Vorderseite (pg. 189) gleich demgrössten Teile der Bückseite (pg. 188) des unmittelbarvorangehenden Blattes leer geblieben, auf der Rück-seite (pg. 190) dagegen mit anderweitigen Notizen be-deckt ist, und wie an den gebräunten Bändern ersichtlichwird, wol einst als Umschlag diente. Dass dagegenauf S. 130 die Hand, von welcher die frühesten Auf-zeichnungen (pg. 5 ff) der Hs. herrühren, ein Verzeich-niss der Doctoren und Magister eintrug, deutet an,dass diese 8. Lage der Hs. schon bei deren erster An-legung vorhanden war.

Dem mit pg. 4 beginnenden Matrikelbuche gehenauf den ursprünglich leer gelassenen ersten Seiten ver-schiedene nachträgliche Aufzeichnungen aus dem 15. Jh.voran. Pg. 1 eröffnet die Eidesformel, welche der in dasAlbum einzutragende beschwören musste (vgl. pg. 224.)Sie lautet:Ego N. iuro vobis domino reetori et ve-stris successoribus canonice intrantibus obedienciam inomnibus licitis et honestis et quod bonum universitatisstudii Cracoviensis promovebo pro posse meo ad quem-cumque statum devenero et quod propriam iniuriamper me non vindicabo vindicta reali utpote vulneracione,mutilacione, aut armorum strepitu, sed super hoc of-ficium rectoris implorabo. Item quod oppinionem Husheretici dampnati non servabo. Sic me deus adjuvet