426
1550.
müssen vnnd derhalbenn zu meiner vnmundigenkinder vnnd meinem verderb seine Lehennguttervorsetzt vnnd verpfändet, darab wir dester be-schwerlichem vnnd khummerlichern ennthalt habenn, Mitdiemutiger bitt, das mir E. f. g. gnedige vnnd schleunigebetzalung verordnen lassenn wolltenn, Szo haben mirE. f. g. gnediglich zu anntwurt geben lassenn, das die-selbe dauon kein wissen trugenn vnnd wolltenn sich desbei Irem Renntmeister erkunden vnnd sich darnach kegenmir mit gnedigein bescheidt vernemen lassen. Vnnd weildann meins eracbtenns von solcher schuldt dem Rennt-meister vnwissenndt sein magk vnnd ich gnugsam Quit-tanntzen vnnd tzeugknussen vnnd mein seliger hauszwirtsolchs E. f. g. in seiner behausunge selbst angetzeigtvnnd umb betzalung gebetcnn, habenn E. f. g. gnediglichzu ermessen, Das mir beschwerlichenn, das ich mich nachdes Rentmeisters kuntschafft richlenn vnnd alszo mit derbetzalung zu meiner kinder vnnd meinem verderb vlTge-hallen werdenn solle. Ist demnach an E. f. g. als mei-nenn gnedigen Lanndsfursten vnnd Herrenn mein dieinu-tigs Bittcnn, E. f. g. wollenn mich gnediglich betzalennvnnd enntrichten vnnd nicht alszo verweisenn, sonndermeins seligen hauszwirts trewhertzige darstreckungc vnnddie Iannge gedult gnediglich geniessen lassenn. Das willich mit meinem gebete zu Got für E. f. g. gesunt gluck-selig vnnd lanngwirig Regiment diemutiglich verdienen.
E. F. G.
Diemutige
FtTuIa öoit !3ulotoeit,Em üHattJtafen t>on ©rtfen
seligen witwe.
Dem Durchleuchtigen Hochge-bornnen fursten vnd herrenn, her-renn Johannsz Albrechten, Hertzo-gen zu Megkelnnborgkh, furstenzu Wennden, Grauen zu Schwe-rin, Rostock vnnd Stargardt der