1535.
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Nr. CCCLXXXVII.
Der Herzog Albrecht von Meklenburg verschreibtsich seinem Bruder, dem Herzog Heinrich,mit Bürgen in Folge eines brüderlichen Ver-trages auf eine Schuld von 12000 rhein.Gulden.
D. d. Schwerin. 1535. Jan. 1.
Wy vonn gots gnaden Albrecht hertzogk zu Meckeln-borgk, furste zu Wendenn, graue zu Swerin, Rostogk vndStargardt der lande herr, bekennen öffentlich mit diesembrieue für vns vnd vnsere erbenn, als wir dem hochge-bornen furstenn vnserm lieben bruder hern Heinrichenhertzogen zu Meckelnborgk ?c. inhalts eins bruederlichenVortrags, des datum steht zu Swerin am tage circumcisio-nis domini nach Christi vnsers herrn geburt l'unfftzehen-hundert vnnd funff vnd dreissig iar, so sein lieb vnd wirmiteinander freuntlich vnnd bruderlich aulTgericht, zwolfftausent reinische gülden an ganckparer grober muntz,yedern gülden für vier vnd zwenlzigk Schillinge lubischzu rechen, vnd zu betzalen auff der heiligenn drey ko-ning tag schirstkunfftigk vber vier iar, als wan man derweiniger tzal neun vnd dreissig schreiben wirdt, rechter,redlicher, wissentlicher vnd bekentlicher schult zu betza-len schuldig sein, — — — — — — — — —
das wir demnach gedachtem vnserm lieben bruder hernHeinrichen hertzogen — — — — — — — —
gelobt, zugesagt vnd vorsprechen, — — — seinerlieb, iren erben oder den, die diesen brief mit iren lieb-den wissen vnd willenn inhaben werden, hiermit in crafftdis brieues, solche zwolff tausent gülden, — — —
freuntlich vnd gutwillig zu entrichten, vnd des zu steilervnd vhester hallung haben wir gedachter hertzog Al-
Urk. Gesell, d. Geschl. v. Oertzen. II. B. 26