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Versuch einer Geschlechts-Geschichte des reichsgräflichen Hauses von Schwicheldt : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden
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Aelceste Kunde der Familie.

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Gunsten der Kaufer in der Urkunde sub Nro. 31, welche zugleich den Beweisgiebt, daß die Meinung, als waren die Grafen von Woldenberg mit BischofOtto von Hildesheim, welcher im Jahre 1335 mit Tode abgieng, ausgestorben, *)ganz irrig sey. Im Jahre 13Ü7 lebten noch drei edele Grafen von Woldenberg,wie sie sich in einem Lehnbrkefe für die von Mandern nannten, nemlichBurchard, Johann und Gerhard, welcher Letztere denn auch hier anno 1358,und, wie der Verfolg zeigen wird, noch späterhin lebte, auch alle Rechte alsLehnsherr ausübte.

Eben so hatte Graf Albert von Schladem anno 1353 nicht alle seineBesitzungen an den Bischof Heinrich von Hildesheim verkauft. **) Denn imJahre 1359 belehnte der Graf laut Urkunde (Nro. 32.) Diedrich von Manderund Heinrich von Schwicheldt, welcher auch hier Voigt zur Liebenburg genanntwird, mit 2 Hufen Landes und 2 Höfen zu Oldendorf, auch Olderode genannt.Dieß ist ein abermaliger Beweis, wie viel Aufklarung die Landesgeschichte desStifts, jetzt Fürstenthums Hildesheim, noch bedarf, und wie viel Licht durchdie annoch in Staub begrabenen Urkunden mancher Klöster und Stifterverbreitet werden kann.

Gleichergestalt erwarben sich Heinrich und Hans von Schwicheldt in selbigemJahre ein Burglehn zu Peine, welches der Stifts-Marschalk Ludolph vonDinklar gehabt hatte; Ungleichen die Mühle zu Elxe, Amts Meinersen, vondem Bischöfe Heinrich von Hildesheim für 90 Mark Silber HildesheimscherWahrung pfandweise. (Nro. 33.) Aus der Bedingung, die der Bischofmachte, nemlich, daß wenn die von Schwicheldt das Burglehn nicht selbstbewohnen würden, sie einen biedern Mann mit einem Harnisch (Platen)daselbst halten sollten, der zur Wehr kommen könnte, wird ersichtlich, daßman vormaliger Zelt Burgmanner annahm, und Burglehne ertheilte, um eine

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