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Stargardische Linie. Haus Feldbcrg.
und dadurch dem feldbergischcn Hausc dcr erste Grundbesitz ur-kundlich zugewiesen.
8.
Andreas I., Knappe,auf Nosenbcrg.
1358—1382 (I40!1).
Siegel T. V. Nr. kl.
8. 37. «, Vl.
Der Knappe Andreas von Ocrtzcn hat von den fünf Brüdern,welche niuthniaßlich des altern Dctwig Söhne gewesen sein unddas seldbergische HauS ausgebildet haben werden, die bestimmtesteGestalt in dcr Geschichte gewonnen. Zuerst wird er iu der Ur-kunde vom 1(1. März 1358 sXLIIij neben seinen vier Brüdernund seinen Oheimen und Vettern aus dcr stargardischen Linie ineiner Familienangelegenheit mithandelnd als der jüngste aufgeführt.Darauf wird er als Zeuge bei dcr Beglaubigung einer Urkundedes Klosters Broda in einer feierlichen Sitzung auf dem Kirchhofezu Ncubrandenburg am 28. April 1376 fCII s neben dem KnappenDctwig IV., dem jüngern, genannt. Späterhin wird er nur nocheinmal neben den Knappen Clans von Ocrtzcn, niuthniaßlichseinem Bruder, und Detwig IV. d. j., seinem Vetter, in derUrkunde vom I. Nov. 1382 sOVj als Bürge für den KnappenClaus von Ocrtzen zu Stargard bei einer Veräußerung aus demalten von vrtzenschcn Familicngute Bargenstorf aufgeführt. Indieser Urkunde wird ausdrücklich gesagt, daß Nosenbcrg seinSitz gewesen sei, wodurch sich die feldbcrgischc Linie schon ziemlichklar bildet; Nosenbcrg lag nämlich bei dcr Stadt Feldbcrg. DasGut war am 25. Jan. 1172 schon wüst und aus dcr von vrtzen-schcn Familie, als der Herzog Heinrich dem Knappen HeinrichRiben auf Galenbck das Schloß Feldbcrg mit Zubchörungcn unddcr „rvüsten HUllmarke taine I!v8k»I>eeZ,e" verkaufte; aufder großen schmcttanschcn Charte von Mecklenburg sind westlichvon Feldbcrg und südlich von Kantenitz noch die „Nosen-Bergc"verzeichnet. Vielleicht ist der in dcr Urkunde vom 2. Febr. Ilstllgenannte Drewcs von Oertzen noch unser Andreas; jedoch läßtsich dies noch nicht mit Sicherheit bestimmen.