Stargardische Linie.
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alten stargardischen Linie im Allgemeinen zu erkennen und zuretten, damit das wenige noch Vorhandene erhalten bleibe. Vielesläßt sich jedoch urkundlich beweisen und das Ucbrige mit großerWahrscheinlichkeit vermuthen, so daß das Ganze sich mit kaumzu bezweifelnder Sicherheit übersehen läßt.
Die Forschung wird aber noch dadurch erschwert, daß merk-würdiger Weise die stargardischc Linie von ihrem Entstehen anbis in das Ili. Jahrhundert außer aller und jeder Verbindungmit den übrigen Linien ist und in den diesseitigen Landcsthcilcnnie in Geschäften oder sonst wirksam erscheint, obgleich die Gliederaller Linien sich als Vettern betrachteten; umgekehrt erscheinenaber auch die Glieder der übrigen Linien, welche oft in Verkehrunter einander standen, nie in Verbindung mit den Stargardern.
Die stargardischc Linie theilt sich von ihrem Entstehenim Anfange des 14. Jahrhunderts bis auf die Vereinigung indem hclpter Hause durch Jacob von Oertzcu im I. 1554 inzwei Häuser, welche wir nach den Städten, welche ihren Be-sitzungen zunächst lagen und in denen öfter Glieder der Familiewohnten, das stargardischc Haus und das fcld belgischeHaus nennen könne». Das stargardischc Haus hatte Burg-lehen ans dem Schlosse Stargard, seine Glieder wohntengewöhnlich auf dem Schlosse oder in der Stadt Stargard undseine Güter BargenSdvrf, Holtdvrf, Gudenswcge, Quastcnbcrglagen in der unmittelbaren Nähe der Stadt. Das fcldbcrgi-schc Haus hatte im Mittclalter Besitzungen in der Gegend derStadt Feldbcrg, wie Nvscnberg, Kantenitz, Grammcrtin, Tricpkcn-dorf, ja zu Zeiten Rechte au Feldbcrg selbst.
Diese beiden Häuser wurden höchst wahrscheinlich von denSöhnen des Ritters Dctwig I. s127<)—15l1l), dem BruderdcS Ritters Dietrich II, gegründet, da sogleich nach Dctwigs I.Scheiden die beiden Brüder Dctwig und Hermann im Stargar-dischc» auftreten und seit dieser Zeit die Glieder der stargardischenLinie mir in stargardischen Angelegenheiten und in der stargardi-schen Ritterschaft handelnd erscheinen.