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wiederholt beschenkt und in ihrer herrlichen Kirche die Hanpt-familiengrnft und kirchliche Feiern zum Gedächtniß der geschiede-nen Fmnilicnglicder gestiftet. Durch diese Urkunde vom I. 1192wird aber die Geschichte des Geschlechts von Ocrtzen die ältestevon nllen Familiengeschichten Mcklcnburgs.
Die Besitzungen des Edlen Uriz, in der damals sehr ver-kleinerten, eigentlichen Herrschaft Mcklcnburg, werden vielleicht inder Nähe von Bukvw oder ungefähr zwischen Mcklcnburg undBukow gelegen haben, da die Pfarrer von Bukow und Lübowin der Urkunde vorkommen, welche die Wiederherstellung desnahen Klosters Dobcran betraf. Ucberhaupt treten sehr vielealte Geschlechter zuerst an der östlichen Grenze des Landes derObotritcn im Lande Bukow auf, vielleicht um dieselbe gegen dieWildheit der östlichen Wenden zu sichern. Und so werden dieersten Güter des Stammvaters und der Familie, also auch Nvggow,die in den folgenden Zeiten als alte Lehen der Familie bezeichne-ten Güter gewesen sein.
Wie überhaupt Bezeichnungen der Abstammung und Ver-waudtschaftsvcrhältnifse in den ältern Urkunden zu den aller-größten Seltenheiten gehören, so ist von Nachkommen des EdlenUriz eben so wenig die Ncde, als die Nachkommen der übrigenedlen Geschlechter in den Urkunden bezeichnet werden, und derName Ocrtzen wird in vielen Jahren und nicht früher wieder ge-nannt, als bis das Gcschäftswescn und die Staatsverhältnisse inMcklcnburg unter den jungen, schon mit deutscher Bildung aus-gerüsteten Fürsten, in der vierten Generation der Landesherren seitder Christianisirung, vollständig geregelt waren. Erst nach demI. 1239 und der Vollendung der ersten Landesthcilnng werdennach und nach die in der unmittelbaren Nähe der Landesherrenwirkenden Ritter genannt.
DcS Edlen Uriz Sohn war wahrscheinlich:
II. 2. Dietrich I.
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