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Allgemeine Forschungen. Linien.
17. Jahrh, zerstückelt. Zuerst wird eineö Lchnbriefes für dievon Oertzen über Golinitz vom 4. Febr. 11187 gedacht. Henningvon Oertzen ans Helpte trat am I I. Febr. 17011 seinen Besitzan seinen Sohn, den Präsidenten Hanö Ernst von Oertzen, ab,welcher im I. 1712 den kcrkvwschen Antheil erwarb. DessenSohn, der preußische Generalmajor Henning Ernst von Oertzen,kaufte im I. 17311 den von Arnimschen Antheil; dieser besaßden größten Theil von Golinitz, ferner Vorwerk, Mittel- undKlcin-Sperrcnwalde, einen großen Theil von Gustvw, Ocrzcn-dvrf w. Mit deö Generalmajors Henning Ernst von OertzenTochter, Wilhclmine Marie, welche an einen Neichsgrafen vonEallcnberg vermählt war, starb das Haus aus; noch im I. 1817besaßen deren Erben daS Gut Golinitz, welches jetzt dem Herrnvon Neumann-Hanscbcrg gehört.
111. Die schwerinschc sodcr gaimiielincr) Linie war vomAnfange des 14. Jahrhundert an in der Grafschaft Schwerinansässig und besaß hier Gammeli», Schossin, Cramonshagen,Antheil in Eiren und andere Güter, sicher seit dem 13. Jahrh,aber auch daS Gut und die Halbinsel Wustrow bei Bukow.Diese ganze Linie ist ausgcstorbcn. Sie bildete:
1) das Haus Gammelin mit den genannten Gütern, aufdenen öfter zu Gammelin, Cramonshagen, Schossin und Wustroweigene Häuser gegründet wurden; dieses Haus starb am Endedes 17. Jahrh, aus;
2) das Haus Kl. Dessin, welches ebenfalls schon in derersten Hälfte des 14. Jahrh, zu Kl. Tcssiu bei der Stadt Tessinmit fürstlichen Burgleheu gegründet war und im Anfange des1k. Jahrhunderts auSstarb: dieses Hans gehörte wahrscheinlich andie schwerinschc Linie, da dessen Güter, wie cS scheint, zunächstan diese übergingen.