gefallen!« C) Nichts desto weniger feierte Gebhard dasAndenken dieses Sieges durch einen jährlichen Festtag inseinem Sprengel. Albrecht selbst offenbarte seine gemeineNatur dadurch, daß er auch gegen die Manen des Ertöd-teten fortwüthete und die Beisetzung im Kaisergewölbe zuSpeier dem Leichnam verweigerte, unter dem Vorwand,Adolf sey bei seinem Tode nicht mehr König gewesen. Manbegrub ihn daher im Kloster Roscnthal. Erst Kaiser Hein-rich VII. suhlte in seiner edlen Seele, was er der miß-handelten Majestät schuldig war, und Adolf kam, aufseine Veranstaltung, unmittelbar an die Seite seines Fein-
Jn dem Streit gesummten,
Paydent halb und verklamten;
Da prueft jr Pavdcr NcydDaz so hcrtt ward der Streut,
Daz manig Held wertToter ward gcletNider auf das GrasVnd da es so hert wasDa ward Chunig Adolf erlagenEttlesch hört Ich sagenEs teten die rauhen GraoenDie such man vor dravenDahin allgericht-c Da ergin die Gcschicht,
So hört Ich ettlich jehen,
Daz es wur geschehenNun andern Lewtcn:
Dauon Ich nicht bedeutenAuf ein Ende chan.
Wer es hab getan.
Dennoch wert StreitHernach lange Zeit,
(') Diese Äußerung erregte Albrechts Argwohn im hohen Grade,so daß er auf alle Weise der Person des Prälaten sich zuversichern suchte. Merkwürdig ist auch die Behauptung einigerCbronikanten, daß der Erzbischof unmittelbar vor dem Haupt-schlag Zweifel über das Gelingen, und halb und halb den Ge-danken einer Aussöhnung mit Adolf gehegt.