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schwäbischen Reichssande gemacht hatte. (') Adolfs Gunst,sein zahlreiches Heer, das dargebotene englische Silber (')und die vorgespiegelten Güter und Ehren waren überwie-gende Gründe gegen des nach Kcnzingen längst lüsternenHerzogs Anträge. (') Adolf erhielt Einlaß, und wurdeMeister der Elz. (') Albrecht fürchtete außer Mangel anLebensmitteln (°) Überraschung von Seite des Feindes (°)und entzog sich ihm zum zweitenmal auf eine geschickteArt, schloß auf 24 Stunden Waffenruhe, ließ sein Fuß-volk in der Nacht voraus über Kappel nach Schönan ge-hen, verbrannte sein Lager und eilte mit vcr Reiterei soheimlich nach, um bei Straßburg eine feste Stellung zunehmen, daß Adolf wähnte, der Feind habe sich zurücknach Breisach gewandt, und durch eine Bewegung dahinZeit und Vortheil verlor. O
(') Vgl. ein früheres Kapitel darüber.
(') Unser breisgauiscker Historiker betrügt sich gewiß , wenn erglauben mag, daß hievon noch eine Mark übrig war. Die100,000 Pfund hatte der König für Elsaß, Flandern undMeißen längst aufgebraucht.
(st) Auch das Beispiel des benachbarten, auf Kenzingens Schick-sale und Entschließungen häufig einwirkenden Freiburgs mochtehiczu viel beigetragen haben.
(ch Dies war gerade kein so schwieriges Werk. Der kleine Fluß
war leicht zu behaupten und zu überschreiten,lst) Da fas t alles in der Runde ihm anhing, so läßt sich diese
Voraussetzung nicht so leicht denken.
(°) Da nur ein kleiner Fluß die beiden Heere trennte, und jederden andern im Gesicht hatte, so ist auch dieser Umstand nichtrecht denkbar.
(') Sonderbar genug klingt bei diesem Verhalten der Sache dieÜberschrift bei Ottokar von Hornccks Fortsctzer (Kap. DLDXX.):»König Adolf fliehet durch eine Kriegslist vor Herzogen Al-