nicht dabei; mit ihnen, dem Könige von Böhmen und demHerzog Albrecht geschah die nähere Abrede zum Ausständewider Adolf von Nassau. Mit so gewissenlosen Grundsätzenwider das heiligste und allgemein anerkannte Recht, wi-der die Bräuche, Sitten und Gefühle der Nation war nochniemals eine Versammlung von Reichsgliedcrn, war kaumwider Ludwig den Frommen, wider Heinrich IV. undFriedrich II- einst gehandelt worden. Es war eine Ver-schwörung im strengsten Sinne des Worts. Der thätigsteAgent derselben war der hoffärthige, aber ritterliche undkenntnißreiche, in Teutschland hochgefcierte Graf Al-brecht von Haigerloch, des Herzogs und seines Hau-ses getreuster Freund, des Nassauers geschworner Wider-sacher. (') Man suchte vorerst durch ihn auf die Ent-
Den Hcrczoaen AlbrechtWoldc machen gerechte.
Wie man hoch Herrn möcht gehabenAct! den Rein und tn Swabcn.
Der üben Kur-HerrnDie vir lobten zu BernAr Hilff und ir Sun»
Dem Kunig zu UnmvnnUnib sein unvcrtiges Leben-Auch ward da surgegebcn.
Ob dem Kunig gestanden penDiese Fürsten drcn.
Die zweit Bischolf AirVon Köllcn und von Trier.
Und der Pfalezgraf Rundolff;
Da; das dem Chunig AdolfNicht vil gekurdern macht.
Der von Mavncz cs wol dazu pracht-Daz der mcrcr Tail der FürstenEich untcrwundcn der Gctursten,
Durch das Recht zu wcrvcnChunig Adolfs Verderben.
(') Die Werbreisen Albrechts von Haigerloch beschreibt Ottokarvon Horneck also :