Druckschrift 
1 (1831)
Entstehung
Seite
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Anforderungen ränkevoller Eitelkeit und Habsucht der be-deutenden Häuser, welche nach dem Ansgang des schwä-bischen Hauses, ohne sein Genie und Glück, dessen Rollezu übernehmen bereit waren, einen Ausweg aus alldem Wirrwarr zu finden, ohne daß alle zugleich über-gangen und ganz neue Spieler auf den Schauplatz her-vorgerufen wurden. Diese Verzweiflung hauptsächlich wares, welche, vermischt mit einigen Gefühlen persönlicherDankbarkeit und Abneigung je für den Einen und gegenden Andern, so wie auch mit verwandtschaftlichen Rück-sichten, die Prälaten des Mainzer Erzstiftes, zumal ausdem Eppcnstein'schen Geschlecht, eine Zeit lang zu Schieds-richtern der Schicksale teutscher Nation gemacht. Durchdas Jntrigucnsystcm einiger kräftigen Männer, welche dieLeidenschaften der Zeit durchschauten und deren Bedürf-nisse begriffen, ward demjenigen aller andern ein Endegemacht. Es ist in gewissen Lagen der Gesellschaft gut,daß der Verstand allein zu seiner ewigen, uuverscholle-nen Herrschaft gelange, und aus sich und durch sich al-lein schaffe und regele, dann zumal, wenn Widerspruchund Thorheit alle Verhältnisse dunkel und unleidlich ge-macht. Eine solche Lage der Dinge war, als die Wernerund Gerhard über die teutsche Kaiserkrone verfügten. Sienahmen zu Häusern zweiten, ja dritten Ranges ihre Zu-flucht, deren Privatreichthum groß genug, um vor Ver-achtung zu schützen, deren politische Bedeutung nicht wich-tig genug schien, um Besorgnisse zu erregen. Sie suchtendiese Häuser am Fuße der Alpen und am Ufer des Rheinsauf. Der Ruf persönlicher Tugend und prciswerther Rit-terlichkeit waren ihre alleinigen Rechtstitel. Natürlich such-ten und thaten die Neuerhobenen zur Befestigung ihrerMacht alles, was im Bereich ihrer Kräfte und in demDrang der sie umgebenden Verhältnisse lag. Die beiden