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Erben zurückgab (1158). (') Sieben und zwanzig Jahrenach dieser Begebenheit (1185) erlosch mit Ludwig lll.das Geschlecht der Arnstciner. Dadurch kam, mittelstMathilden, der Erbtochter des letzten Grafen und Ge-mahlin Ulrichs von Jdstein, der größte Theil der Be-sitzungen im Haiurichs- und Lahngau auf die Nassau'S.Derselben Name und Einfluß stiegen. Um die Mitte desdreizehnten Jahrhunderts ging zwischen Walram undOtto, Söhnen Heinrichs IV., die Theilung der Ge,sammtgüter vor sich; an jenen kamen : Wiesbaden,Weilburg und Jdstein; an diesen : Dillenburg,Beilstein, Hadamar, Herborn und Eins. DasStammgut Nassau blieb unter beider Brüder gemcin-schäftlicher Verwaltung.
Städte, zum Theil gleiches Namens, als : Weilburg,Nassau, Jdstein und Wiesbaden, erhoben sich, theilsdurch der Grafen Sorgfalt, tbeils durch der Bürger Frei-hcitssinn gegründet, im Bereiche dieser Herrschaften schondamals, und ansehnliche Vorrechte und Handvestcn kräftig-ten und beförderten ihren Flor. Letztgenannter Ort blühete je-doch vor allen, schon in srühesterZeit sowohl durch die Gunst,welche ihm die Natur des Bodens wegen seiner Heilwässerverlieh, als durch seinen Königssaal, der von Römernund Franken her reiche Erinnerungen zurückließ. Nichtebne Grund wird er für Trutwin's Grafensitz angesehen.Unter Ruprecht I. zierten ihn neue Kirchen und schirmtenihn neue Bollwerke. Es war im zwölften JahrhundertWiesbaden eine blühende Stadt. Nur der Nassauer und
(') Die urkundlichen Nachweisungen über diese und andere Dinge,vgl. namentlich in den Nachträgen Arnvldis zu seinem Werke,B. IV.