Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
260
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") Um nicht bei den vielen neuen Nebenlinien den Ueberblickallzusehr zu erschweren, führen wir von jetzt an blos die wich-tigsten Namen und Thatsachen an, von der neuen Theilungim Jahr igzg bis auf die neueste Zeit; hinsichtlich der feh-lenden Namen und Thaten verweisen wir auf die dem Bandebeigefügten genealogischen Tabellen.

»») Geboren 1665.

Brüder. Das Walram'sche Geschlecht des Nassauers setztes ich somit von jetzt an in drei Hauptlinien sort; in der neuenSaarbrücker, der Jdsicincr und der neuen Welt-bürger ^). Da die Jdsicincr Linie zuerst erlosch, nach ihraber die Saarbrücker und die Besitzungen beider der neuenWeilbnrgcr zufielen, so geht, der Zeit gemäß am natürlichsten,die eben genannte den übrigen voran.

I. Die Jdst einer Linie, gestiftet von Johann,dessen wir bereits erwähnt. Gcotg August SamuelEbenfalls, wie sein Vater, sorgfältig unterrichtet und aufReisen gebildet. Kaiser Leopold ertheilte oder erneuerte viel-mehr im Jahr 1688 die alte Fürstenwürdc von Nassau-Saar-brücken. Ihm verdankt sich das Daseyn des schönen Schlos-ses Bibrich in einer der reizendsten Gegenden am Rhcine.Auch das Schloß zu Jdflcin ward auf seine Veranstaltungerneuert und mit einer Hofkapclle geziert. Jdsiein und Wies-baden erhielten viele neue Bauten und Verschönerungen. Höfeund Meiereien wurden im Lande und der Wittwcnsitz zu Wies-baden angelegt. Obgleich Vater von 12 Kindern, so erloschdennoch mit G. A. Samuel die Linie Jdsiein wieder.

II. Die neue Saarbrücker Linie, gegründet vonWilhelm Tudwig. Die drei Söhne desselben theilten sichnach seinem Tode in die Besitzungen; Johann Ludwigempfing Ottwcilcr; Gustav Adolf Saarbrücken; Wal-rad Usingen. Sämmtliche drei stifteten daher wieder Unter-Linien.