Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
240
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plötzlich erkrankt, nach Eltvill bringen und traf, als er seinEnde nahe fühlte, alle nöthigen Anstalten für die Sicherheitund Wohlfahrt seines Stiftes. Als die Domherren, tief be-kümmert um das künftige Schicksal von Mainz, ihn nach derPerson befragten, welche wohl am füglichsten zu seinem Nach-folger gewählt werden könnte, bezeichnete Adolf zn ihrem gro-ßen Erstaunen seinen alten Gegner, DietHern von Jscn-burg. Zum Theil mochte es persönliche Ueberzeugung vonDiethers bewahrten Vorzügen und eine späte.Genugthuungfür das ihm zugefügte Ungemach, zum Theil aber auch undganz vorzüglich die richtige Ansicht von Aussöhnung der nochsich reibenden Parthcien und von der Nothwendigkeit einerWiedervereinigung sämmtlicher abgetrennten und verpfändetenGebietsthcilc der Dibzösc, so wie des Aufhörcns aller in denVergleichen von 1463 eingegangenen Verpflichtungen derMainzer Kirche gegen Diethcrn und seine Freunde, durch dieneue Wahl des Ersteren, seyn, was den Sterbenden zu demüberraschten Entschlüsse vermocht^).

aptatain, qaam nol»',? altissim», polliceatur, nieritamcjuc vioMriain. Iteverenilizsime patcr et iilustri« princeps, »nnsan-guiueo noster carissiine, «i c^uict in novis est, pro ampIiluNinoet itecore restro, ro^ainus, >it iroz seiee procorctis, nt illullpro «teziderio nostro adimpleamuz uicäiante, auxilio IZei, r>uinvs samper in sua protectione eustocliat. Lx eastris eontrnvlussiam, prima Xovemvris, NLLLLI.XXIV.

11a ro Ins.

») Nach Tritthemius soll er mit gebrochener Stimme denKapitularen erklärt haben: „Mir steht es nicht zu, meinenNachfolger zn ernennen; wollt ihr aber meinen Rath hören,so will ich euch zu eurem Besten sagen, was ich denke. Dic-thcr von Jsenburg, der vor mir Erzbischvf war, besitzt, wieihr wißt, die besten Aemter, ohne Zweifel auch Geld und köst-liche Kleinode; diesen wählet, und dann kömmt alles wiederan das Erzstift- Thut ihr es nicht, so müßt ihr billig furch-