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mcn zurück und lcbtc daselbst, um seine Würde und deren Ge-fahren völlig unbekümmert, den frühern Genüssen.
Mittlerweile setzte sich Bonifaz IX., welcher dem widerihn ausgcdachtcn Streiche zuvorzukommen trachtete, mit Jo-hann und den übrigen geistlichen Fürsten in Verbindung. Mitkluger List wählte er eine Sache, von der er zum Vorauswissen konnte, daß Wenzel nicht darauf eingehen werde, umso weniger, da ihr Hauptzweck gegen seinen Verbündeten,Frankreich, ging. Er ließ ihn durch die Churfürsten zum Rö-mcrzug und zur Vertheidigung der Rcichsrcchtc in Italiengegen französische Anmaßungen auffordern. Johann und seineFreunde verständigten hierauf den Pabst durch eine Gesandt-schaft, daß so etwas wohl überflüssig seyn dürfte, da sie ohne-hin gesonnen wären, den König, als ferner untauglich, zu sei-ner Würde, abzusetzen. Diesen Schritt, so auffallend und ge-fährlich er im ersten Augenblicke ihm schien, billigte Bonifa-zius zwar nicht förmlich, aber er duldete ihn schweigend undfeines Herzens Gesinnung blieb den mißvergnügten Fürstenunvcrborgcn. Der Plan der Verschwörung reifte.
Auf vorangegangene Einladung Johanns erschienen am2. Juni 1599 zum Behufe einer Unterredung in Marburgaußer ihm die Churfürsten von Köln, Pfalz und Sachsen undeine in ihrer Art einzige Union war die Frucht dieses Tages.Die Hauptbcstimmuugcn lauteten wesentlich, wie folgt:
In allen Dingen und Handlungen, welche die heiligeKirche und den heiligen Stuhl von Rom, das heilige römischeReich und sie, die Churfürsten selbst, ihrer Länder wegen, be-treffen, wolle man fest bei einander bleiben und gemeinschaft-lich alles verhandeln. Sollte Jemand, er sey wer er wolle,ohne ihrer Sämmtlichen Vorwissen, nach dem Reiche stehen,sey es mit Vikariat oder mit etwas andcrm, so habe mandagegen zusammenzuhalten. Werbungen, die in dieser Hinsichtan sie gelangen wurden, sollten nicht einzeln, sondern stetsgemeinschaftlich beantwortet werden. Au Schmälerungcn und