kanfs Gyltcn für unbeweglich Güter geachtet wcrdcn. Natür-lich oder gcsipt Erben hcyssen die, so von Gcblüct, Geburt,oder Frcuntschaft zusammen verwandt, vnd scint, dreierlei)Weise, zu rechen. Ncmlich in absteigender Linien, in vffsici-gcndcr Linien, vnd in der Awcrch- oder Nebcnseitcn vnd Linien.
In absteigender Linien seint Kinder, Enkeln, Urenkeln:c.,so in derselben absteigenden Linien allein cyn Personc in Leben,es sey Kindt, Kindts-Kind genannt, Enkel oder Vrcnkel, vndalso sür anst zu rechen, so ist dassclb allein der Erb, vndschleußt aus alle die jenen, die in der vffstcigcndcn vnd Zwcrch-Linien gcsipt seint; seint aber der Personen mehr dann cyncvnd all im ersten vnd gleichen Grade als Kinder, so soll derErbfall gleich vndcr sie vcrteylt wcrdcn, es seyen Sönc oderTochter außgcsctzt oder unausgesetzt, doch wo mancherley Kin-der, Vater vnd Mutter halb vorhanden wcrcn, sollen allwc-gcn alle Kinder des Vaters sein verlassen hab, vnd die Kin-der der Mutter jr verlassen hab, erben, es wcre dann daß inBcrcdnng der ehelich Eynkintschafften oder ander sonderlich Pac-tcn vnd Geding beredt wcrcn, alsdann solt es denselben Vc-rcdungcn nach, gehalten wcrdcn.
Wo aber Kinder, Enckeln vnd Vrcnckelnrc., vorhandenwercn, dieselben des Vaters oder Mutter-Enkeln oder Vr-En-keln, der sei wenig oder vil, solcn erben vnd zugelassen wcr-dcn anstat jrs Vaters oder Mutter mit rechten Kindern desersten Grads sonil als jr Vater oder Mutter hct mögen er-ben, so sie noch im Leben wcrcn.
In vffstcigcndcn Linien sint Vater, Mutter, Anhcrr vndAnfraw vnd also sür ans vbcr sich zu rechen; wo dann Uc-mandt, ohn Testament oder Gescheht abgect, vnd keinen ehe-lichen Lcibs-Erbcn, in absteigender Linien, sundcr in vffsicigcn-der Linien, Vater vnd Mutter beyde oder cyns, nach jm inLeben lcßt, die Erben dassclb jr abgegangen Kindt vnd schlie-ßen aus alle andere die fcrrcr in vffstcigcndcr Linien, gcsiptsint. Sie schließen auch aus alle, die aus der Neben- oder