Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
Seite
267
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ch Der Streit mit Sayn und die Geschichte der Begründung derGemeinschaft mit ihm verzog sich im Ganzen von 1Z?6 bis i5ts.1Z0S.

Johann V. noch Kerpcn und Lommcrsumm im Herzog-thum Jülich, die Lehen zu Nidcckcn und Dürcn, die Ren-ten aus den Zöllen zu Ehrenfcls und Düsseldorf und drciBicr-thcile des Zolles zu Königsdorf; endlich Einkünfte in derGrafschaft Mark.

Wie lastig und hinderlich die vielen Gemeinschaften derNassauer mit andern Dynasten in mehr als einer Beziehungauch seyn mochten, so veranlaßten doch Zeit-Umstände denGrafen Johann, sogar in neue sich einzulassen. Die großeVerwirrung in der Rechtspflege und die unaufhörlichen Ein-mischungen der Sayns hatten eine solche im Grunde Scclbachund Burbach zur Folge, nachdem man lange sieh herumgcquälrund hin und her zerstritten. Sie unterschied sich von andernGemeinschaften dadurch, daß in ihrer Verfassung die Hoheitim Allgemeinen zwar unter beide Theile gleich vertheilt warund die Ausübung der in Kreis gehörenden Rechte nur mitbeiderseitiger Zustimmung vor sich gehen konnte, daß jedochjede der beiden Herrschaften hinsichtlich der Abgaben und Dienst-leistungen ihre eigenen Unterthanen mit bestimmt ausgeschiede-nen Gütern, angewiesenen Gerichten und namentlich bezeich-neten Pfarrbcsctzungs-Rechten besaß Eine zweite neueGemeinschaft kam mit Hessen und Königstcin, in Bezug aufdie dem letztem, von Gottfried ans der Münzcnbcrger-Linieabgetretenen Herrschaften im Dictz'schcn und Hadamar'schenzu Stande '"ch.

Noch wahrend des Sayu'schcn Handels über Sclbach undBurbach sah Johann V. einen alten Wunsch seiner Familieerfüllt, den Nassau'schcn Antheil an der Grafschaft Dictz vonden noch auf ihm haftenden alteren Ansprüchen, zumal der